Freitag, 2. April 2010

Verschmort

In den letzten Tagen bloggte ich unsichtbar - also nur in Gedanken.
Die Tage sind einfach zu kurz. Fast scheint es, als fehle die geklaute Stunde der Sommerzeit täglich auf's Neue. So fehlte mir auch die Zeit zum Schreiben, denn der Alltag ist pralle voll:
  • Marktstand mit der Klasse
  • Kulissen malen für das Marionettenspiel meiner Klasse
  • der Garten ruft und ruft und irgendwie wachsen Löwenzahn und seine Freunde schneller als meine Kulturpflanzen; der Salbei war der Meinung, die Kräuterspirale gehört nur ihm
  • die Lymphtermine belegen die Nachmittage
  • Arzttermine 
  • das viele Liegengebliebene aufarbeiten
  • langsam die Babysachen für unser Enkelchen rauskramen
  • ...

Die Liste ließ sich fast endlos fortsetzen, so dass ich noch gar nicht wirklich merke, dass gerade Ferien sind. Aber mir zur Freude habe ich wieder einiges zu Nähen begonnen............. bis ich zurück ins Arbeitszimmer kam und mich über den verschmorten Plastikgeruch wunderte. Mein Mann hatte sofort das Netzteil seines Rechners im Verdacht und hat munter den Kasten auseinandergeschraubt. Ich setzte mich an die  Nähmaschine, trat aufs Pedal....... und nichts passierte. Wieder versucht. Nichts! Es fühlte sich merkwürdig an. Nachdem ich an der Nähmaschine schnupperte, eine bestimmt schon 15 Jahre alte Singer Concerto, war mir klar, dass der Geruch von der Nähmaschine kam. Der Pneu-Überträger war geschmolzen.


Drückt mir bloß die Daumen, dass das Teil auch die Ursache war. Dann kann mein Mann die Maschine hoffentlich Dienstag reparieren. Mir ist doch gerade nach Nähen zu Mute.

Und nach Fotografieren. Aber unsere Digitalkamera ist ein materialisierter Albtraum. :-(

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