Samstag, 29. Dezember 2012

This Moment (23)

Inspiriert durch soulemama
{this moment - dieses Moment} - Ein Freitagsritual. Ein einzelnes Foto - keine Worte. Einfache, besondere, außergewöhnliche Moment.


Sonntag, 23. Dezember 2012

Weihnachten




AUFRÄUMEN vorher  *  AUFS FELD HINAUS WANDERN gemeinsam mit vielen anderen am Heiligen Abend  *  AUSSCHLAFEN au ja!  *  BACKEN  *  BESUCH BEKOMMEN Sohn und Schweigertochter mit Enkelmäusen  *  BETEN  *  DEM CHRISTKIND BEGEGNEN in mir und anderen *  ENTENBRATEN ESSEN am zweiten Feiertag  *  ERINNERUNGEN AN DIE EIGENE KINDHEIT WACH WERDEN LASSEN *  ERZÄHLEN  *  FAMILIENZEIT *  FLÜSTERN  *  FREUDE BEREITEN  *  GEHEIMNISSE HÜTEN  *  GELASSENHEIT ÜBEN  *  GESCHENKE EINPACKEN *  GESCHENKE AUSPACKEN immer wieder bis zum 6. Januar  *  HIRSCHGULASCH MIT SELBST GEMACHTEN KLÖSSEN ESSEN am ersten Feiertag  *  INNEHALTEN  *  KOCHEN  *  LACHEN  *  LAUSCHEN  *  LESEN  *   LICHTPUNKT IM DUNKELN  ERLEBEN  *  MÖBEL RÜCKEN  *  MUSIZIEREN  mit Geige, Gitarre, Trommel, Klavier/Akkordeon und Harfe  *  NACH DEN STERNEN SEHEN  *  NACHDENKEN  *  NICHT BLOGGEN mal sehen, wie lange ;-)  *  PLÄTZCHEN ESSEN  *  PUTZENvorher  *  RÄUCHERN  *  REDEN  * RÜCK- UND VORSCHAU HALTEN bereits begonnen, KLICK HIER  *  SICH AN DER FREUDE DER ANDEREN FREUEN  *  SICH FREUEN  *  SINGEN  *  SPIELE SPIELEN  *  STREITEN  * TEE TRINKEN  *  TELEFONIEREN mit den vielen Freunden, die so weit weg wohnen *  UNTERWEGS WEIHNACHTSBÄUME ZÄHLEN auf dem Rückweg vom Weihnachtsgang an Heilig Abend  *  VERSÖHNEN  *  VOLLES HAUS  *  VORLESEN  * WARTEN  *  WEIHNACHTSLIEDER  SINGEN  *  WEINEN  *  WÜRSTCHEN MIT KARTOFFELSALAT ESSEN  nach der Bescherung *  ZEIT HABEN  *  ZUHÖREN  *   . . .


So, nach dem ich in meinem anderen Blog noch einen langen Jahresrückblick geschrieben habe, tauche ich nun in die Weihnachtsruhe ein.  Ich wünsche euch allen


Frohe Weihnachten


ich freue mich schon darauf, wieder von euch zu lesen. Nach der kleinen Pause.
Lasst euch reich beschenken
  • mit inneren und äußeren Dingen
  • mit Dingen, die ihr euch schon lange wünscht
  • mit guten Begegnungen von Mensch zu Mensch
  • mit bewegenden Gesprächen
  • mit strahlenden Kinderaugen
  • mit Dingen, die nicht käuflich und unbezahlbar sind
  • mit Ruhe und Gelassenheit
  • mit Humor
  • mit dem richtigen Wort zur richtigen Zeit
  • mit einem Schweigen
  • . . .


Liebe Grüße
Nula



Freitag, 21. Dezember 2012

This Moment (22)

Inspiriert durch soulemama
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Donnerstag, 20. Dezember 2012

Lesen ist gefährlich

Ich wusste es schon immer. Aber bisher dachte ich, es ist gefährlich weil man dabei die Zeit vergisst.
Weit gefehlt.




Unsere Jüngste hat sich beim Bücherstapel umsetzen den Finger gebrochen.
Sie ist ja auch so eine Leseratte wie ich. 




Der Bücherstapel hier reicht für zwei bis drei Tage . . .
und einen gebrochenen Finger.

* * *

Wenn die Ferien so weitergehen, gehe ich lieber gleich wieder in die Schule.


* * *

Danke für eure lieben Zahnwünsche. Sie scheinen zu wirken. Toi, toi, toi . . .
Hin und wieder puckert es noch ein wenig, aber es ist deutlich am Abklingen. 

Mittwoch, 19. Dezember 2012

"Aua"

war heute Morgen der erste Gedanke beim Aufwachen und nicht: "Juchu, endlich frei."

Zahnweh, aber wie!

"Nö", war dann der nächste Gedanke. Aber alle Versuche,  den Schmerz zu ignorieren, schlugen fehl. So rief ich dann doch bei meiner Zahnarztin an. Als Notfall konnte ich dann schnell vorbei kommen. Die Praxis war für dieses Jahr nur noch heute Vormittag geöffnet. Schnell noch die letzten 10 Euro als Praxisgebühr entrichtet und dann mit zitternden Knien und klopfenden Zahn auf den Zahnarztstuhl gesetzt. . . "Verdacht auf Pulpitis." "Äh?!" (vielmehr lässt sich mit offenem Mund, eingehängten Sauger und Tampon im Mund nicht sagen. Aber nach der Besprechung des Röntgenbildes war dann klar, dass nun eine Wurzelbehandlung folgen würde.

Nach der ersten Betäubungsspritze ließen sich zwei Zahnkanäle schmerzlos reinigen. Aber der Dritte!!! AU! AU! AU!
Dass ich nicht an der Decke das Beahndlungszimmers klebte, lag nur daran, dass der Behandlungsstuhl irgendwelche Überbauten hatte, die mich am Abheben hinderten. Zwei Mal noch nachgespritzt. Dann war der Schmerz zwar immer noch da, aber er ließ sich aushalten.

Nun ist ein Medikament im Zahn, eine provisorische Füllung darüber, ein Rezept für ein Antibiotika im Portemonnaie, jede Woche im Januar ist mit einem Folgezahnarzttermin belegt und ich hoffe, dass ich nicht einen der Zahnärzte kennenlernen muss, die zwischen Weihnachten und Dreikönig Notfallsprechstunde abhalten.


* * *

Als ich nach Hause kam, gab es dann einen kleinen Trost.
Ich hatte bei Blattgold Dr. Becker das Give away gewonnen. Nun ist es hier angekommen. Vielen Dank.  Es findet hier einen guten Platz. Leider habe ich meinen Fotoapparat noch in der Schule. 

* * *

So, nun gehen wir in die Bibliothek und auf den Weihnachtsmarkt. Ich muss mich von meinem Zahn ablenken.





Samstag, 15. Dezember 2012

Was für ein Tag



Im Atemholen sind zweierlei Gnaden:
den Atem einholen – sich seiner entladen.
Dieses bedrängt, jenes erfrischt,
so wunderbar ist das Leben gemischt.
Du danke Gott, wenn er dich presst,
und danke ihm, wenn er dich wieder entlässt.

(Johann Wolfgang von Goethe)


* * *



Heute hielt der Tag mal wieder alles bereit, ob frau es sich wünschte oder nicht. 

Das vierte Wochenende in Folge an dem ein Tag des Wochenendes mit Arbeit belegt war.  Grundsätzlich nicht schlimm, aber in der Adventszeit mit den vielen anderen Terminen doch langsam anstrengend. Vor allem weil sich der Haushalt und die Wäsche ja nicht von allein machen, der Kühlschrank sich nicht von allein füllt, das Essen sich nicht von selbst kocht...und der innere Bogen sich nicht von selbst entspannt. Aber eine Monatsfeier an der Schule ist schon auch etwas besonderes und irgendwie auch ein Geschenk. Also begann der Tag freudig mit einem bunten Programm in der Schule.

Auf die Begrüßung, die mich im Briefkasten erwartete, hätte ich dann gern verzichtet. Ein Mahnbescheid für einen Artikel, der vom Versandhaus vergessen worden war, ins Paket zu legen. Blöd, blöd, blöd. Wieder lauter Papierkram. zum Glück habe ich den Namen noch von der Frau mit der ich damals telefoniert hatte. So muss ich mich wohl morgen hinsetzen und nochmals einen Brief schreiben.

Dann war unsere Enkelmaus wieder zu Besuch. Das ist natürlich immer eine große Freude. Heute jedoch ist sie unsere steile Treppe herunter gepurzelt und wir standen alle so, dass wir nicht eingreifen konnten. Was für ein Schreck! . . . Aber sie war, nach dem sie sich beruhigt hatte, wieder ganz munter. So ist zum Glück nichts dramatisches passiert.








Ein Lichtblick war dann der Kommentar von Michaela von Blattgold Dr. Becker, den ich heute unter einem meiner Lieblingsfotos von der Hochzeit des großen Sohnes lesen konnte . Ich habe ihr Merry X-mas -Give-away gewonnen. So eine Überraschung, ich hatte noch nie Glück bei Verlosungen.


Es kann nicht immer alles ruhig, bequem und rosig sein. Aber so ein bisschen rosig ab und an, das hilft schon sehr weiter.





Liebe Grüße
und ein wenigstens  etwas rosiges drittes Adventswochenende

wünsche ich Euch

Nula




Freitag, 14. Dezember 2012

This moment (21)

Inspiriert durch soulemama
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Sonntag, 9. Dezember 2012

Weihnachtsmarkt-Impressionen




Markt und Straßen





stehn verlassen,





still erleuchtet jedes Haus.





sinnend geh ich durch die Gassen,
alles sieht so festlich aus . . .

(Joseph von Eichendorff)


Das war eines meiner Lieblingsweihnachtsgedichte in meinen Kindertagen. Als ich die Fotos von unserem heutigen Weihnachtsmarktbesuch ansah, fiel es mir gleich wieder ein.


* * *


Hier ein Foto von meinem heutigen Lieblingsweihnachtsmarkt-Stand. Oh, ich hätte stundenlang mit glänzenden Augen jedes einzelne Buch betrachten können:




* * *

Aber wir hatten ja eine ganz andere Aufgabe. Die Lütte hatte beschlossen, dass sie ein paar Klavierstunden nehmen möchte, um den richtigen Fingersatz zu lernen. (Sie bringt sich gerade alle Lieder, die sie auf der Geige kann, auf dem Klavier bei.) Nun hat sie sich heute auf dem Weihnachtsmarkt einen Eigenanteil an den Unterrichtskosten erspielt.




Und wir mussten natürlich gut aufpassen, dass niemand unseren kleinen Goldschatz klaut, während sie munter ihrem momentanen Weihnachtslieblingslieder "Es ist für uns eine Zeit angekommen", "Maria durch den Dornwald ging", "Es ist ein Ros' entsprungen", . . .  spielte. 
* * *

Ach, ich freu' mich. Mein Überraschungsgeschenk von der Verlosung ist bei Frau Lebenskünstler angekommen. (und das Zusatzgeschenk im Siebenzwergehaus.) Bestimmt gibt es bald mal wieder eine Wiederholung.

Sonntag, 2. Dezember 2012

O, es riecht gut

o, es riecht fein . . .


Vanille-Kipferl Backen



Erst einmal die Mandel häuten




Dann die Mandeln mahlen




Dann den Teig kneten




Nun müssen sie nur noch gebacken werden


Für alle, die das Rezept suchen:

Zutaten:
300 gButter, (kühl und fest)
400 gMehl
100 gPuderzucker
100 gMandeln, gemahlen
2 Eigelb

Puderzucker

Vanillezucker

(Wenn der Teig zu krümelig ist, noch etwas kalte Butter dazu tun)

Mehl, Mandeln, Zucker und Eigelb mischen,  die in Stücke geschnittene Butter dazu legen. Dann alles schnell verkneten, damit die Butter nicht weich wird. Den fertigen Teig 1 Stunde im Kühlschrank ruhen lassen. Anschließend jeweils ein Stück davon abschneiden, eine etwa Finger dicke Rolle machen, in Stückchen schneiden und diese zu Kipferl formen. Den Rest des Teiges immer wieder in den Kühlschrank stellen, damit er nicht zu weich wird. Ein Backblech mit Backpapier auslegen und bei Mittelhitze backen. Die Kipferl dürfen nur ganz leicht hellbraun werden. Die fertigen, noch heißen Kipferl werden dann mit einer Mischung aus  Puderzucker und  Vanillezucker überstäubt.




Euch allen einen schönen ersten Advent!

Samstag, 1. Dezember 2012

Nein, wir sind sicher nicht die perfekten Nachbarn...

Goslings (5669262864)

jedenfalls sind unsere Kinder nicht zur Etagenwohnung-Haltung geeignet.
Und unsere Enkelmaus wohl auch nicht!

Heute morgen jedenfalls,
die Enkelmeus hat nun schon zum zweiten Mal bei uns übernachtet,
wurden wir durch ein besonderes Konzert geweckt. Sohn Zwei spielte kraftvoll "Alle meine Entchen" auf dem Klavier, während unsere Jüngste ihn auf der Geige begleitete und anschließend strahlend erklärte: "Habe ich gerade selbst herausgefunden, wie das auf der Geige gespielt wird." Und die Enkelmaus sang aus vollem Halse dazu. Das klang so schön und lieblich .... 
Wer kann da noch weiterschlafen ?

Sonntag, 25. November 2012

Der Onkel und die Tanten

sind höchst entzückt. Und so haben sie hier gleich eine enorme Aktivität entfaltet.

Der junge Onkel hat heute Morgen spontan beschlossen, sein Neffe braucht eine Puppe. So hat er trotz " Tag der offenen Tür " heute in der Schule eine kleine Puppe nebenbei für den kleinen Menschen genäht. Als echter Waldorfschüler hat er sich als Waldorfpuppenmacher versucht. Er konnte schon auf Erfahrungen vom Nähen seiner eigenen 5-Stern-Puppe zurückgreifen. Den Schnitt hat er nun selbst entworfen, Stoff aus meiner Stoffkiste ausgesucht und dann munter drauf los genäht.





Die Jüngste hat ganz viele Bilder gemalt und ein Mützlein gehäkelt. Und es passt schon, das Mützlein.
(Eigentlich war es in der Schule als Topflappen von ihr begonnen worden. Aber es rundete sich sogleich zur Mütze. Und die Jüngste wusste natürlich sofort, wer diese bekommen sollte.)




Und die Große hat für Schwiegertochter, ältesten Bruder und für die Enkelmaus vorgekocht.
Morgen gibt es bei ihnen nun eine Kürbiscremesuppe nach einem Rezept aus dem Kochunterricht in der 7. Klasse.




Da kann man doch wirklich sagen: Nicht für die Schule, für das Leben lernen sie. : - )


Und wir. die Großeltern, waren heute beim "Tag der offenen Tür" in der Schule sehr auffällig, weil wir irgendwie ober dem Boden schwebten und ein besonderes Strahlen verbreiteten.


* * *


Am Abend nun haben wir die Überraschungen vorbeigebracht. Zum Glück wohnen sie nicht so weit weg. Und wir haben uns den Enkelmäuserich angeschaut. O, wie er duftet, o, wie klein er ist, o, wie zart er ist, o - welch ein Wunder!




* * *

Ich habe mich sehr über eure Kommentare gefreut und die guten Wünsche weitergeleitet. Vielen Dank euch allen.

Samstag, 24. November 2012

Worte können nicht ausdrücken
die Freude über neues Leben.
(Hermann Hesse)




Er ist da, der kleine, neue Enkelmäuserich.

Er durfte zu Hause das Licht der Welt erblicken und Mutter und Kind geht es gut. 

Welche Freude ! 
Die große Schwester hat ihn gleich in ihr großes Herz geschlossen. 
Die beiden nun zweifachen Tanten und der Onkel sind überglücklich 
und wir Großeltern natürlich auch. 
Ich habe ihn schon am Telefon etwas knorzeln und schnaufen gehört . . .



Ach, ist das aufregend





Seit gestern Mittag haben wir die große Enkelmaus zu Besuch . . .  Premiere: zum ersten Mal ohne Papa hier übernachten. Der Storch kreist über dem Haus von Schwiegertochter und großem Sohn.
 : - )

Mittwoch, 21. November 2012

Platt, platt, platt*

platter als ein Plattfisch !








"Herr Ober,
ich nehme jetzt einmal
Hängematte
mit lauem Sommerwind
und ein schönes Buch.
Ach, und zum Nachtisch 
eine Extra-Große-Portion:

NEIN"



*aber die Überraschungen gehen morgen endlich auf die Reise.
Winke, winke zur Frau Lebenskünstler und zum Siebenzwergehaus.


Montag, 12. November 2012

Auslosung


* Trommelwirbel *




Die Spannung steigt!


Der unabhängige Notar




prüft noch einmal alle Lose:



* * *


Die Lottofee nähert sich:




* * *


Die Gewinnerin ist:



* * *

und weil das Auslosen solch eine Freude bereitete,
gibt es einen Trostpreis.


Der Trostpreis geht an:



* * *

Bitte teilt mir doch eure Adressen per Mail mit.

nulaimnetz at gmail.com

Ich werde wahrscheinlich erst am kommenden Montag
zum Verschicken kommen, weil ich am Wochenende
nicht da bin und zu vor wieder eine Woche auf
der Überholspur angesagt ist.


* * *


Die Pubertierin und ich hatten große Freude an der Verlosung. Das ist bestimmt nicht die letzte. Schon als ich eure Namen auf die Zettel schrieb und ich dabei eure Blogs, die ich doch auch so gern lese, vor meinem inneren Auge hatte, war meine Vorfreude sehr große: Wen würde das Töchterlein wohl aus der Losschüssel ziehen?  Allen hätte ich es gewünscht, weil ich euch allen gern eine Freude machen würde. 

Der Trostpreis für alle, die nun leer ausgegangen sind, ist das Video von der Enkelmaus. (siehe oben)


Liebe Grüße

Nula









Sonntag, 11. November 2012

Graues Herbstwochenende

Wenigstens einen Tag mit viel Herbstsonne,
so wie auf dem Foto ,




hätte ich am Wochenende gut vertragen können.


Statt dessen regnete es so, 
dass selbst Herr Hund uns fragend anschaute:
'Muss ich da wirklich raus?'


* * *


Irgendwie hätte für mich dieses ganze Wochenende ausfallen können. Na ja, vielleicht entdecke ich ja mit etwas Abstand noch den Wert der vergangenen Tage. Die Woche zuvor war so voll, dass ich das Wochenende als Durchschnaufpunkt herbeigesehnt habe. Das war dann wohl nichts . . .
Falls jemand noch ein, zwei Daumen zum Drücken übrig hat: Auch wenn ich es hier in den Weiten des Netzes nicht ausbreiten möchte, zur Vermeidung des worst case scenario könnte ich gerade den ein oder anderen guten Gedanken brauchen.

So, einen selbst gemachten Lichtblick gibt es auch noch :
Ich freue mich schon darauf, morgen die Gewinnerin auszulosen. Die  Pubertierin *   wird die Glücksfee sein. Sie hat es sich so gewünscht und weil sie gerade malade ist, soll ihr der Wunsch erfüllt werden. Die Enkelmaus, die ich eigentlich als Fee anvisiert hatte, kommt frühestens nächsten Samstag, aber da bin ich zu einer Weiterbildung unterwegs.




Herzlich Willkommen 
all meinen neuen Leserinnen! 
Ich freue mich sehr, 
dass ihr hierher gefunden habt.






* vielen Dank für Eure aufmunternden Kommentare zur Pubertierin. Ach, wenn wir uns wenigstens so richtig krachen und zanken könnten. Aber die junge Dame grummeliert mehr nach innen und foltert uns dann mir ihrer Leidensmiene und der Ansage: NICHTS! (auf die Frage: 'Was hast du?'oder 'Was ist?' )



Liebe Grüße
und einen guten Start in die neue Woche

NULA



Montag, 5. November 2012

" Pubertät ist...

. . . wenn die Wellen der Emotionen über die Ufer der Seele branden. 
und sich über die arme Umwelt in Sturzbächen ergießen." 

***

Heute würde ich Tochter Eins gern in ihre neue Tasche setzen 
und diese fest verschließen.

*

Es ist eine OM - Übung. 

Es ist eine OM - Übung. 

Es ist eine OM - Übung. 

Es ist...


OM



OM



OM



OM



OM



Na ja, vielleicht reicht ja auch eine große Tüte Humor. Hat jemand vielleicht gerade eine übrig?




Liebe Grüße
Nula

Sonntag, 4. November 2012

Sonntagsglück

Ausschlafen!

Ausschlafen ist am Sonntag das größte Glück für alle Familienmitglieder. Selbst Herr Hund genießt es, sich faul in seiner (Stoff-)Hütte zu rekeln und schafft es seine drückende Blase fast eine Stunde länger zu beherrschen als  an den anderen Wochentagen.

Und nach der Gassi-Runde setzen die Vorbereitungen für den nächsten sonntäglichen Glücksmoment ein: Ein sehr ausgiebiges Sonntagsfrühstück, besser gesagt Spätstück. Alles, was der seltenARTige Kühlschrank zu bieten hat, wird da aufgefahren. "Frühstückseier?" "Ja, bitte 4 mal weich und 2 mal hart." Eins mehr, denn zu einem richtigen sonntäglichen Glücksmomentfrühstück gehören auch frische Brötchen. Und die besorgt meistens eine gute Freundin, die natürlich zum gemeinsamen Essen herzlich eingeladen ist. Und wer so ausgiebig gefrühstückt hat, kann natürlich nicht Mittagessen.

Aber Kaffee trinken und Kuchen essen geht dann schon wieder. Und ist dann gleich das dritte Sonntagsglück.

Zum Beispiel:

Trauben-Streusel-Kuchen

Zutaten:

Mürbeteig:
180 g Mehl
1 Packung Backpulver
150 g Butter
1 Ei
80 g Zucker
eine Prise Salz

Füllung:
1 Päckchen Puddingpulver
1/2 l Milch
30 g Zucker
400 g Weintrauben

Streusel:
250 g Mehl
200 g Butter
200 g Zucker
eine kleine Prise Salz




  • Aus den Mürbeteig-Zutaten einen Teig kneten und kalt stellen
  • Pudding entsprechend der Packungsanleitung kochen und abkühlen lassen
  • Weintrauben waschen und zupfen
  • Die Streusel-Zutaten verkneten und Streusel formen
  • Die gefettete Form  mit dem Mürbeteig auslegen. Den Rand dabei gut hochziehen
  • Den Pudding hinein füllen
  • Weintrauben über den Pudding verteilen
  • Streusel darüber verteilen
  • Im Backofen bei 180 ° C ca. 45 bis 50 min. backen





Guten Appetit !






Ein Latte macchiato
vom weltbesten Latte macciato Macher,
Herrn seltenARTig,
darf zum Sonntagsglück
natürlich auch nicht fehlen.








Samstag, 3. November 2012

Vom Spielen

Suchbild: Wo ist der Hund?



Unser Hund hat die perfekte Kirschbaum-Herbstlaub-Fellfarbe
und einen großen Spaß, im Laub herumzutollen.


***


Unsere (zwei jüngsten) Kinder haben zwar keine Kirschbaum-Herbstlaub-Haarfarbe, tollen aber eben so gern durch das Laub. Ich sag immer: "Sohn zwei ist für die Wohnungshaltung nicht geeignet." Ohne den Auslauf, den er hier hat, würde er wohl eingehen wie eine vertrocknete Primel. Faszinierend, wie er mit seinen 11 Jahren immer noch stundenlang in phantasievolle Rollenspiele eintauchen kann, sodass sein Spiel auch ansteckend auf die Kinder in der Nachbarschaft wirkt. Auch die Lütte ist eine kreative Spielerin. Mit welcher Ernsthaftigkeit und Tiefe wird hier gepuppt. Ein kleiner äußerer Anreiz (eine Geschichte aus einem Buch, eine Tätigkeit, die wir Erwachsenen gerade tun, ein Erlebnis,...) reichen beiden aus, um sie zu einem Spiel zu inspirieren.

Ich hoffe, ihre Spiel- und Entdeckerfreude bleibt ihnen erhalten, wenn sie sich auch verwandeln wird. 

Spielen ist ein Glückszustand!

Wer mehr so preußisch geprägt wurde, wie ich in meiner Kindheit, und im Hinterkopf die Stimme hört, die nur die Legitimation für "sinnvolles Tun" erteilt, dem hilft vielleicht das Schiller-Zitat weiter, um einen neuen Zugang zum Spielerischen zu finden:


"Der Mensch spielt nur, wo er in voller Bedeutung des Wortes Mensch ist, und er ist nur da ganz Mensch, wo er spielt." -
Briefe über die ästhetische Erziehung des Menschen (1795), 
15. Brief Friedrich Schiller



Ich wünsche Euch auch viele spielerische Momente . . . 


Liebe Grüße
Nula

Freitag, 2. November 2012

Nostalgischer Ferien-Freitag-Kinder-Kino-Abend

Die Ferien neigen sich dem Ende zu. Draußen braust der Wind ums Haus. (Hoffentlich bleiben diesmal alle Ziegel oben. Das Auto steht sicherheitshalber nicht direkt am Haus.)

Wir aber haben es uns heute noch einmal drinnen so richtig gemütlich gemacht: Erst die Küchenhexe angeheizt, dann das Popcorn im Topf hüpfen lassen und danach "Das doppelte Lottchen" auf dem PC geschaut.

Ach, wir lieben irgendwie alle hier die Klassiker unter den Kinderbüchern. So hat auch die Jüngste "Das doppelte Lottchen" schon mehrmals selbst gelesen, nachdem sie es natürlich auch schon vorgelesen bekommen hatte. Naja, Mademoiselle ist eine Vielleserin. Von wem sie das wohl hat? *hüstel*  Und wenn man ein Buch schon so oft gelesen und sich seine eigenen Bilder in der Phantasie gebildet hat, kann man es ja mal wagen, auch den Film anzuschauen. In der Bibliothek gab es die Verfilmung aus dem Jahr 1950, in dem Erich Kästner persönlich die Rolle des Erzählers und Kommentators übernahm, auf DVD. Eine wundervolle alte, schwarzweiß Verfilmung. Genau das Richtige für unsere Kinder, die sehr, sehr selten einen Film sehen.

Der Roman von Eich Kästner wurde 1949 in Deutschland veröffentlicht. Aber eigentlich hatte Kästner bereits 1942 an einem Drehbuchentwurf gearbeitet, ihm wurde dann aber wieder von den Nazis ein Schreibverbot erteilt. Welch' Schicksal hat dieser großartige Schriftsteller durchgestanden! Seine Bücher sind keine heile Welt Bücher. Aber Bücher, die Mut machen mit kindlichem Optimismus und mit kindlicher Tatkraft den Hindernissen in der Welt zu begegnen. Und irgendwie sind sie immer noch modern oder vielleicht besser gesagt: zeitunabhängig. Bücher für Kinder und Menschen, die ihre Kindheit nicht vergessen haben und nicht vergessen wollen (wie auch die Bücher von Astrid Lindgren).

This Moment (20)

Inspiriert durch soulemama
{this moment - dieses Moment} - Ein Freitagsritual. Ein einzelnes Foto - keine Worte. Einfache, besondere, außergewöhnliche Moment.



Mittwoch, 31. Oktober 2012

Nun also doch


Bisher habe ich es immer erfolgreich geschafft, um dieses "Fest" herum zu kommen.
Vielleicht ist mir die keltische Kultur zu nah, um mit der amerikanischen Variante von Samhain etwas anfangen zu können. Aber, wenn man Kinder im trick-or-treat-Alter hat, ist es gar nicht so leicht, den Rummel zu umschiffen. 

Interessant wie es die Große inzwischen sieht. Sie ist heute extra nicht bei einer Freundin geblieben, die mit anderen um die Häuser ziehen wollte, sondern nach Hause zurückgekommen. Sie fand es, nun mit Abstand ihres Alters gut, dass ich immer wie ein kleines "Andersprogramm" gemacht habe. Und erinnerte sich noch an manche Geschichten, die ich an Samhain erzählt habe.

Aber Kinder sind doch sehr verschieden. Die Lütte hat sich am letzten Schultag mal eben still und heimlich mit einem Orchesterfreund verabredet.  Weil er in einem anderen Dorf wohnt, wird sie auch dort übernachten. Wir mussten erst ein bisschen miteinander verhandeln bis ich sie frohen Herzens ziehen lassen konnte. Wie schrieb Uta von "Wer ist dran mit Katzenklo" , einem Blog, den ich sehr gern lese, so treffend den Erziehungswissenschaftler Jens Weidner zitierend: 'Es reicht, wenn Eltern sich zu 80 Prozent gegen ihre Kinder durchsetzen.' Heute waren also die 20 anderen Prozent dran. Und den Satz der Jüngsten:"Mama, einmal muss ich es doch ausprobieren, damit ich weiß, wie es sich anfühlt." könnte ich ja auch irgendwie nachvollziehen. Also haben wir vorhin Fledermäuse aus schwarzem Tonkarton ausgeschnitten und an ein weißes Tuch genäht. Und noch ein Lichtlein im Spinnendesign gebastelt. Und dann ist sie losgezogen...

Hier zeigt sich der Mond nun von seiner Halloween-Seite. Schon etwas gespenstisch schön:


Der Mond heute an Halloween - durch unseren Walnussbaum fotografiert


Und weil ich diese Halloween-Geschichte, die ich schon ganz oft erzählt habe, so mag, habe ich sie für euch hier mit eingefügt:

Einst lebte in Irland ein alter geiziger Hufschmied. Sein Name war Jack. Er trank sehr viel und seine Stammkneipe war sein zweites Zuhause. Eines Abends, es soll an Halloween gewesen sein, lief Jack dem Teufel in die Arme. Der wollte den Trunkenbold gleich mit in die Hölle nehmen, aber Jack bat ihn um ein letztes Glas irisches Bier. Der Teufel verwandelte sich in ein Geldstück, mit dem Jack sein letztes Glas bezahlen sollte.
Stattdessen steckte der Hufschmied, gar nicht dumm, das Geldstück in seine Börse. Dort bewahrte er, neben seinem Geld, auch ein kleines Silberkreuz auf. Dieses Kreuz hinderte den Teufel daran, sich zurückzuverwandeln. Er fluchte und ärgerte sich. „Bei allen Höllenqualen, lass’ mich raus, Jack!“ „Nein, nur wenn du mir etwas versprichst!“ „Niemals! Ich bin der Teufel! Ich stelle hier die Forderungen!“ „Dann bleibst du das, was du jetzt bist - ein Geldstück“, sagte daraufhin Jack ungerührt. „Schwefelgestank und Mäusepest! Was, zur Hölle, soll ich versprechen, du alter Säufer?“ „Ich lasse dich frei, wenn du mich zum besten Hufschmied dieser Gegend machst und mich die nächsten zehn Jahre in Ruhe lässt!“ Der Teufel grummelte und schimpfte, versprach aber das Gewünschte. 
Nach zehn Jahren war Jack ein reicher Mann. Er war aber nicht sehr beliebt, da er bei seinen Geschäften log und betrog. Der Teufel hatte ihn nicht vergessen. Er lauerte Jack auf einer Landstraße auf. ‚Jetzt hole ich ihn!’, dachte der Teufel und rieb sich vor Freude die Hände. Doch auch diesmal war Jack schlauer. „Ach Teufel, gewähre mir eine allerletzte Bitte: Sieh’ nur dort, den herrlichen Apfelbaum am Wegesrand, ich möchte nur noch ein einziges Mal einen seiner köstlichen Äpfel genießen und dann auf ewig in der Hölle schmoren.“ Dabei blickte er so sehnsüchtig zum Apfelbaum hinauf, dass der Teufel sich auf diese Bitte einließ. Er kletterte sogar auf den Baum, um dem „armen“ Jack höchstpersönlich einen Apfel zu pflücken. Doch kaum saß der Teufel in dem Baum, ritzte Jack schnell ein Kreuz in die Rinde des Apfelbaumes. So hatte er dem Teufel ein zweites Mal ein Schnippchen geschlagen. Im Bann des Kreuzes, konnte dieser nicht wieder herunterklettern. „Was willst du diesmal?“, fragte der Teufel völlig entnervt. „Diesmal versprichst du mir, mich ganz in Ruhe zu lassen. Bei dir da unten stinkt es mir zu sehr!“, antwortete Jack und lachte dem Teufel frech ins Gesicht. Unter lautem Murren und Knurren, gab der Teufel auch dieses Versprechen ab.
Wieder vergingen viele Jahre. Jack, der Hufschmied, lebte in Saus und Braus von seinen unehrlichen Geschäften. Als er starb, waren seine Taten im Himmel längst bekannt. Er wurde deshalb gleich an der Himmelstür abgewiesen. So blieb seiner Seele nur noch der Weg in die Hölle. Da Jack dem Teufel jedoch das Versprechen abgenommen hatte, seine Seele nie aufzunehmen, stand er bettelnd vor dem Höllenfürsten. „Nun lass’ mich doch rein. Die Nacht ist kalt und stürmisch. Wo soll ich denn sonst meine Ruhe finden, wenn nicht bei dir?“ „Tja, das hättest du dir vorher überlegen sollen! Jetzt ist es zu spät! Geh’ zurück auf die Erde und warte dort auf das jüngste Gericht. Vielleicht werden dir dann deine Sünden vergeben.“ „Aber es ist so dunkel, wie soll ich den Weg zurück finden?“ Der Teufel warf Jack ein Stück glühende Kohle aus der Hölle hin. „Da, die Kohle leuchtet dir den Weg!“ Jack wollte die Kohle aufnehmen, aber sie war zu heiß. „Wie soll ich die Kohle tragen?“ Jack jammerte und heulte, er tat sich unendlich leid. Da sah der Teufel einen Kürbis in Jacks Provianttasche. Er nahm den Kürbis, höhlte ihn aus, schnitzte ein Gesicht in die Kürbisschale und legte die Kohle hinein. „Hier, nimm diese Laterne und mach’, dass du auf die Erde kommst. Dein Gejammer vertreibt mir ja die Kundschaft!“ 
Mit hängenden Schultern und eingezogenem Kopf, schlich Jack mit der Laterne, genannt Jack o’Lantern, davon. Sein Kürbis leuchtete ihm den Weg zwischen den Welten. Seit jener Nacht ist die Kürbislaterne das Symbol für die ruhelosen Seelen, die weder einen Platz im Himmel, noch einen Platz in der Hölle gefunden haben.
Quelle: kidsweb


Viele Grüße
Nula

Dienstag, 30. Oktober 2012

Der 100. Post, die 50. angemeldete Leserin

Irgendwie habe ich jedesmal den Bloggeburtstag verschlafen. 

Als ich heute den besonderen Zahlenzufall entdeckte beim 100. Post 50 angemeldete Follower zu haben, dachte ich mir, eine gute Gelegenheit euch an meiner Freude über euer Interesse an meinem Blog teilhaben zu lassen.  

Was hier einmal begann, um den Kontakt mit zwei liebgewonnenen Menschen aus einem Forum nicht zu verlieren, hat sich doch deutlich ausgeweitet... so weit, dass es inzwischen drei Blogs sind. Wenn ich eure lieben Kommentare lese, wird mir immer ganz warm im Herzen. Deshalb gibt es jetzt eine Überraschungspäckchen-Verlosung für alle aktiven und passiven LeserInnen, die schöne Überraschungen genauso lieben wie ich.  

Die Enkelmaus wird natürlich nicht im Päckchen sitzen, aber vielleicht bei der Auslosung helfen.

Wer mitmachen möchte hinterlässt bis zum Sonntag, den 11.11. einen Kommentar zu diesem Post. Ich freue mich, wenn ihr die Verlosung auch verlinkt. 

Und für ganz Neugierige:
Der Inhalt wirkt passend zur Jahreszeit wärmend sein. Selbst gemacht und selbst gekauft und selbst gepackt und ganz seltenARTig. Aber eine Überraschung! Mehr verrate ich nicht.







Liebe Grüße
Nula

Mutter - Tochter - Taschen - Projekt

Die erste, sehr anstrengende Zeit der Pubertät scheint mit Kind Zwei langsam überstanden. Vielleicht habe ich aber auch nur meinen Humor und meine Gelassenheit wieder gefunden.  Was ich mit den eigenen Kindern immer deutlich schwieriger und anstrengender finde als mit den Kindern und Jugendlichen, mit denen ich professionell umgehe. Nun, wir zwei beide, die Pubertierin  und ich, haben uns an ein Nähprojekt gewagt. Es sind keine Türen geflogen, es würde nicht gezischt und gefaucht, . . . sondern gemeinsam nach Lösungen gesucht, wenn etwas nicht gleich gelingen wollte.

Im Stoffladen rief ein Stoff im Union Jack Design: "Kauf mich!"  Da dieser Stoff so gut zu einem alten Versprechen passte, habe ich ihm den Gefallen getan. Für unsere Jüngste hatte ich vor einiger Zeit eine Tasche für ihre Geigennoten genäht und dann eine Tasche für die große Schwester begonnen. Leider hat mich dann ein akuter Anfall von Vernähwahnsinn befallen. Die Tasche liegt hier immer noch unvollendet, weil ich beim Annähen der Klappe blöderweise die Innentasche mit zugenäht habe. Grmpf.

Mir fehlte eine Rettungsidee und die Pubertieren fand den Stoff dann sowieso nicht mehr so toll und die Tasche auch zu klein. Im Handarbeitsunterricht hatte sie inzwischen Handarbeitsbeutel für die Patenklasse mit der Nähmaschine genäht. Also, die beste Zeit um ein neues Projek zu starten und die eigenen Fähigkeiten zu erweitern. Und ein tolles Projekt, um miteinander im Gespräch zu sein und manche Klippe mit Humor zu meistern. Iren hat es in ihrem Blogbeitrag so treffend beschrieben,  auch mir geht es so, dass vor allem im gemeinsamen Tun die Präsenz für die Kinder entsteht.



Schnitt aus dem Netz herausgesucht,
aber dann wieder verworfen und entsprechend 
der zukünftigen Nutzung selbst entworfen.
Es sollen zwei Ordner in die Tasche passen, 
dazu noch etwas Krimskrams und 
der Union Jack muss gut zu sehen sein, 
das war die Planungsgrundlage.




Dann wurde der Schnitt munter und mutig auf dem Stoff verteilt.
(Kind vier geigt im Moment fast rund um die Uhr, 
deshalb liegt die Geige im Hintergrund herum.)




Das sieht doch schon ganz fachfrauisch aus.




Die fertige Tasche mit verstellbaren Trageriemen




ist mit Klettverschlüssen verschließbar.



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Wir hatten eine fleißige Hilfe .
Herr Hund hat während des Nähens die ganze Zeit
die Nähmaschinen-Tasche warmgehalten.