Sonntag, 30. September 2012

Wer mit Holz heizt . .

. . . hat es gleich zweimal warm.

Denn bevor man die Freude an einer Warme Stube hat, 
gilt es erst einmal das Holz entsprechend der Ofengröße,
auf die richtige Länge zu bringen 
und zu spalten. 


Über 10 Ster Holz wollten versorgt werden.
Die Ecke, die am Stapel fehlt, ist bereits verarbeitet.


* * *

Wir wohnen ja in einem recht alten, kleinen, ehemaligen 
Nebenerwerbsbauernhäuschen (Was für ein  Wort.) zur Miete.
Unsere Heizmöglichkeiten sind in einigen Zimmern Nachtspeicheröfen, 
aber vor allem in der alten Bauernstube der große Holzkachelofen, 
in der Küche die heißgeliebte Küchenhexe, 
in der alten Küche, heute Waschküche und Bastelzimmer, 
wie auch in unserem Arbeitszimmer, ein weiterer kleiner Holzkachelofen. 
Vier Öfen wollen also in der kalten Jahreszeit gefüttert werden, 
damit unser Stromverbrauch nicht so hoch wird.

Enkel-Püppi neben der Küchenhexe

* * *

Im Laufe der Woche kam nun unser bestelltes Holz,
 ja, diesmal ist es das Richtige. 
Das andere Holz liegt jetzt fein säuberlich gestapelt auch im Garten 
und wird irgendwann vom wirklichen Besitzer abgeholt. 
Aber das muss erst einmal zwei bis drei Jahre lagern, 
so dass wir natürlich nicht tauschen wollen. Man. man, man, . . .
 Aktionen gibt es, auf die kann man auch verzichten.

* * *

Herr SeltenArtig sägt mutig alles auf die passende Ofenlänge
* * *

Das Holz für den Küchenofen  wird von Sohn Zwei gespalten.
Die kurzen Scheite schafft er inzwischen wirklich gut.
* * *


Die Axt gepackt, 
dass Holz zerhackt, 
zerknickt, 
zerknackt,
zerklopft im Takt.
(gern verwendete Sprechübung aus dem rhythmischen Teil in der Waldorfschule)


* * *

Ein junger Holzhacker ganz bei seiner Profession.
Wenn nur die Blasen an den Händen nicht wären.
* * *

Nun "nur" noch stapeln
* * * 

Langsam füllt sich Stall und Scheuer
* * *

Im Ofen

Die Scheite wurden eingeschoben,
Rot sprüht es durch die Ofentür -
Die erste Flamme zuckt nach oben
Und tausend Fünkchen folgen ihr.
Bis daß der Kien am harz'gen Stamme
Von allzu rascher Glut verzehrt,
Und sich gemach die wilde Flamme
Beruhigt und ins Innre kehrt.

Versprüht sind Funken dann und Feuer,
Ich aber glaub' der still'ren Glut,
Denn bald erwärmt sie das Gemäuer,
So tief sie auch im Dunkeln ruht.
Und so glaub' du auch meiner Liebe,
Die darum nur so stumm und still,
Weil sich das flücht'ge Glutgetriebe
Zu ew'ger Wärme läutern will ... 
(Georg Busse-Palma)   


* * *

Die Pausen nicht vergessen.
Der Abfall ergibt noch ein schönes Feuerchen
zum Würstchen und Kartoffeln grillen.
* * *


Weil das Heizen mit Holz so schön nostalgisch ist, 

-  nun ja, im Laufe des Winters 
verliert es dann auch irgendwann seinen Nostalgie-Charme,
wenn man wirklich heizen muss  -
sind die Fotoimpressionen dieses Mal im Sepia-Look.

* * *




Samstag, 29. September 2012

Michaeli 2012




Mögen die inneren und äußeren Drachen,
die euch begegnen, kleiner sein
als die eigene Kraft 
zu ihrer Überwindung,
die ihr durch den Beistand 
Michaels erfahrt!


Guariento D'Arpo




***

Ich glaube, ich bin meinem Drachen in den letzten Tagen bereits begegnet. O je!
Eine echte Aufgabe, Herausforderung für mich.




Freitag, 28. September 2012

this moment (16)

Inspiriert durch soulemama
{this moment - dieses Moment} - Ein Freitagsritual. Ein einzelnes Foto - keine Worte. Einfache, besondere, außergewöhnliche Moment.


Montag, 24. September 2012

Ordnungssinn


Seit wir unser Wohnzimmer zu Gunsten eines gemeinsamen Arbeitszimmers und einem Meditationszimmer aufgelöst haben, steht das Sofa im Esszimmer. Morgens kuscheln sich die beiden Jüngsten dort zusammen, werden langsam wach und beginnen sich irgendwann anzuziehen. Mittags genießen sie es, dort zu lümmeln und mich beim Kochen zu unterhalten. Beim Cappucchino schlürfen auf dem Sofa gesellt sich auch immer das ein oder andere Kind dazu. Unser Enkelkind kuschelt dort am liebsten mit ihrem Onkel und ihren Tanten. Abends wird dort noch etwas die Zeit vertrödelt und sich für die Nacht umgezogen . . .


Was mich aber nervt, meist lässt Kind 3 Sohn 2 seine Sachen auf dem Sofa liegen. Morgens den Schlafanzug, abends die Tageskleidung. Oft hatte ich schon Fusseln am Mund, weil ich ihn so oft ans Wegräumen erinnert habe.


Söhnlein ist gerade krank, liegt im Bett oder schlappt im Schlafanzug durch durchs Haus. Heute nach dem Abendessen suchte die Jüngste ihren Schlafanzug. Wo lag er? . . . richtig . . . wobei das aber selten vorkommt.


Kommentar des Bruders: " Meiner liegt da aber heute nicht rum! "




.

Sonntag, 23. September 2012

Was für ein Wochenende (Vorsicht, war ein langes Wochenende)


Es gibt Tage, da sollte man am besten nicht aufstehen. Einfach weiter schlafen... Dann spart man sich eine Menge Arbeit, Stress, Kraft,... Oder man beschließt einfach, das alles als Test der Fähigkeit über sich selbst zu lachen,  zu nehmen.

* * *

Samstag Morgen und es plattert, was vom Himmel kommen kann. 'Klar, ist ja auch Wochenende.' denke ich, während ich total verschlafen mit dem Hund seine Morgenrunde drehe. Und klar, die Halsschmerzen müssen wohl zu allem Übel auch noch sein. Wir schleppen uns wieder rein, schütteln uns kräftig, und gehen ins finstere Esszimmer, denn der Tag scheint gar nicht heller werden zu wollen. Das Zimmer somit auch nicht. Der Rest ist noch im tiefen Schlummer, so dass ich das Frühstück nur vorbereite und mich an den Rechner verkrieche.

*
Nach und nach kehrt Leben ein. Kind 3, Sohn zwei ist irgendwie unausstehlich. Außerdem hat er überrote Wangen. Na ja, im Laufe des Vormittags stellt sich heraus, dass er hoch fiebert. Deshalb also die Hochempfindlichkeit. Er war am Samstag zum Geburtstag seines Freundes eingeladen und musste nun stattdessen ins Bett. Irgendwann ging es ihm aber so elend, dass er von sich aus schlief und der große Bruder, der zu Besuch war, ihn immer mal wieder ins Esszimmer tragen sollte, damit er nicht so einsam war.

*
Einsam waren wir alle nicht, denn die Telekom hatte beschlossen, uns halbstündlich anzurufen. (Nun, das kennt ihr ja vielleicht auch. Es gibt da ein viel schnelleres Internet. Nein es kostet nicht mehr. Oder nur ein bisschen. Bla, bla, bla... Herr SeltenArtig ist hier für das Telefon- und Internetgedöns zuständig. Und er hatte schon an einem anderen Tag mehrmals das Vergnügen der umfangreichen "Telefonberatung". Nun gut, endlich breitgeschlagen, stimmte Herr SeltenArtig dem neuen, schnelleren Internet zu. Ja, das notwendige und passende Gerät wolle er für 3,90 Euro auch noch mieten... Dann stürzte er sich ins nächste Abenteuer, von dem ich gleich berichten werde. Tja, das Telefon klingelte zum fünften Mal und wer war dran: Frau Telekom. Sie hätte gern noch einmal dringend Herrn SeltenArtig gesprochen oder sind Sie auch eingeweiht. Nein, ich bin nicht eingeweiht. Ich habe auch gar keine Lust mich damit auseinander zu setzen. Im Rahmen der dynamischen Delegation ist das Feld Telekom das Arbeitsgebiet von Herrn Seltenartig! (Wie schnell ich am Samstag meine Meinung ändern würde, wusste ich da noch nicht.) Also, Herrn Seltenartig wieder ans Telefon beordert. Bla, bla, bla... Herr SeltenArtig teilt mir im Anschluss mit, dass alle vorangegangenen Gespräche Makulatur seien, denn es gibt gar kein Kontingent mehr für das schnellere Internet für uns. Aber wir würden es jetzt trotzdem bekommen, nur das benötigte Gerät wäre jetzt noch einen Euro teurer. Meine Frage 'Wo ist der Pferdefuß?' wurde mit 'Es gibt keinen" beantwortet. Bis Herr Seltenartig dann sagte, wir hätten ab jetzt Voice over IP statt einem ISDN Telefon   Nö, will ich nicht! Wir haben kein Handy und ich brauche es einfach, dass Telefon und Internet unabhängig voneinander funktionieren. Nun konnte Herr SeltenArtig der Telekom hinterhertelefonieren, um den Vertrag nicht zu verändern. Ich bin gespannt, ob er erfolgreich war oder demnächst das Telefon- / Internet-Chaos einsetzt.

*
Nun zum nächsten Großprojekt. Unser Holzlieferant hat am Samstagmorgen 6 Ster Holz geliefert. Leider stand unser Auto in der Einfahrt, so dass er es auf dem zum Grundstück gehörenden Extraland abgekippt hat. Er hat nicht mal geklingelt. (Aber unsere untere Klingel funktioniert auch nicht immer richtig.) Ihr erinnert euch, es regnete. Also musste das Holz schnell in den Garten transportiert, gestapelt und abgeplant werden. Zum Glück war der große Sohn da, so dass am Nachmittag alles Holz transportiert, gestapelt und abgedeckt war. Vor allem der Große sah aus als hätte er die Hände in harz gebadet. Herr SeltenArtig erwischte den Holzlieferanten erst am Abend am Telefon. Großes Staunen, er hat uns noch gar kein Holz geliefert, will erst am Montag kommen...Wessen Holz wurde da von den beiden Mannen so heroisch gerettet? Heute Mittag, wir saßen gerade beim Essen, klingelte es. Die Holzbesitzerin stand vor der Tür und das Rätsel löste sich... Nein, wir hatten an diesem Wochenende gar nichts vor und hätten sonst gar nicht gewusst, was wir mit der vielen Zeit anfangen sollten.

*
Ach ja, Herr SeltenArtig und der Große haben sich heute auch noch auf dem Dachboden eingesperrt. Da wir sie nicht hörten als sie versuchten, sich bemerkbar zu machen, war es gut, dass der Große im Gegensatz zu uns ohne Handy am Mann nicht Leben kann. So klingelte dann hier das Telefon und Söhnlein bat um Befreiung.

*
Heute nun wollte der Große seine Haare geschnitten haben. Leider sind die herkömmlichen Billig-Haarschneider nicht für Haare wie Drahtseile gemacht. Und der Große hat Haare wie Drahtseile. Wir hatten eine Menge Spaß, der Haarschneider röhrte und röchelte und man sah ewig kein einziges gekürztes Haar...

***

Ja, eine Wochenende voller Humor...
... aber zum Glück war auch unsere kleine Enkelmaus hier.
Sie ist schon ganz schön groß und gefährlich. Seht selbst:





Samstag, 22. September 2012

this moment (15)

Inspiriert durch soulemama
{this moment - dieses Moment} - Ein Freitagsritual. Ein einzelnes Foto - keine Worte. Einfache, besondere, außergewöhnliche Moment.


Samstag, 15. September 2012

This moment (14)


Inspiriert durch soulemama
{this moment - dieses Moment} - Ein Freitagsritual. Ein einzelnes Foto - keine Worte. Einfache, besondere, außergewöhnliche Moment.


Montag, 10. September 2012

Umsetzung der Notfallidee

Fortsetzung von hier.

Da hängen sie noch fröhlich in der Sonne, meine Tücher für den Jahreszeitentisch, die Ablage und die Fensterbretter. Sie freuten sich sicher darauf, endlich wieder im Einsatz zu sein.


Sommer in Orange ;-)


Nun musste ich sie vertrösten. Bis ich wieder ein paar Herbstblumenkinder oder Zwerge beieinander habe. Der Blick in die Mülltonne heute war sehr ernüchternd. Da lagen sie, meine Zwerge, zu Staub zernagt. Die Kürbiskinder sind noch tiefgekühlt, vielleicht lassen sie sich wieder aufhübschen. Oder sie folgen den Zwergen . . . Schmatzgeräusche aus der Gefriere gab es jedenfalls nicht. :-)

So, nun die Umsetzung meiner Idee für die nächsten 14 Tage.
Ein "Ach, was waren die Sommerferien schön ! - Jahreszeitentisch" (Die Holzschuhe hat unser zweites Söhnlein aus einem Rohling geschnitzt. Und die Sommerfee hat ein Erstklässler mit seiner Mama gemacht.)





Und hier noch ein Fensterbrett:




Hier noch Details:










Was ich heute für das Geburtstagskind morgen in meiner Klasse gebastelt habe, seht ihr hier.

Sonntag, 9. September 2012

na toll . . .

jetzt wollte ich gerade mein Deko-Zeugs zusammenpacken und den Jahreszeitentisch und die Fensterbretter in meinem Klassenzimmer hübschen, damit wir morgen das neue Schuljahr in schöner Atmosphäre beginnen können und nun . . .






. . .  hatte meine große Dekokiste verfressene Gäste.

Manno,
meine selbstgemachten Zwerge musste ich alle wegschmeißen, sie zerfielen schon beim Ansehen in Staub. Heul! Die Kürbiskinder und viele Blumenkinder liegen jetzt im Gefrierschrank - hoffentlich lässt sich davon noch etwas retten.

Und nun brauche ich eine gute Idee, um wenigstens die nächste Zeit zu überbrücken. Eine habe ich schon. Mal sehen, ob ich genug Zeug habe, um sie umzusetzen.

Samstag, 8. September 2012

This moment (13)


Inspired by soulemama
{this moment} - A Friday ritual. A single photo - no words - capturing a moment from the week. A simple, special, extraordinary moment. A moment I want to pause, savor and remember.