Sonntag, 25. November 2012

Der Onkel und die Tanten

sind höchst entzückt. Und so haben sie hier gleich eine enorme Aktivität entfaltet.

Der junge Onkel hat heute Morgen spontan beschlossen, sein Neffe braucht eine Puppe. So hat er trotz " Tag der offenen Tür " heute in der Schule eine kleine Puppe nebenbei für den kleinen Menschen genäht. Als echter Waldorfschüler hat er sich als Waldorfpuppenmacher versucht. Er konnte schon auf Erfahrungen vom Nähen seiner eigenen 5-Stern-Puppe zurückgreifen. Den Schnitt hat er nun selbst entworfen, Stoff aus meiner Stoffkiste ausgesucht und dann munter drauf los genäht.





Die Jüngste hat ganz viele Bilder gemalt und ein Mützlein gehäkelt. Und es passt schon, das Mützlein.
(Eigentlich war es in der Schule als Topflappen von ihr begonnen worden. Aber es rundete sich sogleich zur Mütze. Und die Jüngste wusste natürlich sofort, wer diese bekommen sollte.)




Und die Große hat für Schwiegertochter, ältesten Bruder und für die Enkelmaus vorgekocht.
Morgen gibt es bei ihnen nun eine Kürbiscremesuppe nach einem Rezept aus dem Kochunterricht in der 7. Klasse.




Da kann man doch wirklich sagen: Nicht für die Schule, für das Leben lernen sie. : - )


Und wir. die Großeltern, waren heute beim "Tag der offenen Tür" in der Schule sehr auffällig, weil wir irgendwie ober dem Boden schwebten und ein besonderes Strahlen verbreiteten.


* * *


Am Abend nun haben wir die Überraschungen vorbeigebracht. Zum Glück wohnen sie nicht so weit weg. Und wir haben uns den Enkelmäuserich angeschaut. O, wie er duftet, o, wie klein er ist, o, wie zart er ist, o - welch ein Wunder!




* * *

Ich habe mich sehr über eure Kommentare gefreut und die guten Wünsche weitergeleitet. Vielen Dank euch allen.

Samstag, 24. November 2012

Worte können nicht ausdrücken
die Freude über neues Leben.
(Hermann Hesse)




Er ist da, der kleine, neue Enkelmäuserich.

Er durfte zu Hause das Licht der Welt erblicken und Mutter und Kind geht es gut. 

Welche Freude ! 
Die große Schwester hat ihn gleich in ihr großes Herz geschlossen. 
Die beiden nun zweifachen Tanten und der Onkel sind überglücklich 
und wir Großeltern natürlich auch. 
Ich habe ihn schon am Telefon etwas knorzeln und schnaufen gehört . . .



Ach, ist das aufregend





Seit gestern Mittag haben wir die große Enkelmaus zu Besuch . . .  Premiere: zum ersten Mal ohne Papa hier übernachten. Der Storch kreist über dem Haus von Schwiegertochter und großem Sohn.
 : - )

Mittwoch, 21. November 2012

Platt, platt, platt*

platter als ein Plattfisch !








"Herr Ober,
ich nehme jetzt einmal
Hängematte
mit lauem Sommerwind
und ein schönes Buch.
Ach, und zum Nachtisch 
eine Extra-Große-Portion:

NEIN"



*aber die Überraschungen gehen morgen endlich auf die Reise.
Winke, winke zur Frau Lebenskünstler und zum Siebenzwergehaus.


Montag, 12. November 2012

Auslosung


* Trommelwirbel *




Die Spannung steigt!


Der unabhängige Notar




prüft noch einmal alle Lose:



* * *


Die Lottofee nähert sich:




* * *


Die Gewinnerin ist:



* * *

und weil das Auslosen solch eine Freude bereitete,
gibt es einen Trostpreis.


Der Trostpreis geht an:



* * *

Bitte teilt mir doch eure Adressen per Mail mit.

nulaimnetz at gmail.com

Ich werde wahrscheinlich erst am kommenden Montag
zum Verschicken kommen, weil ich am Wochenende
nicht da bin und zu vor wieder eine Woche auf
der Überholspur angesagt ist.


* * *


Die Pubertierin und ich hatten große Freude an der Verlosung. Das ist bestimmt nicht die letzte. Schon als ich eure Namen auf die Zettel schrieb und ich dabei eure Blogs, die ich doch auch so gern lese, vor meinem inneren Auge hatte, war meine Vorfreude sehr große: Wen würde das Töchterlein wohl aus der Losschüssel ziehen?  Allen hätte ich es gewünscht, weil ich euch allen gern eine Freude machen würde. 

Der Trostpreis für alle, die nun leer ausgegangen sind, ist das Video von der Enkelmaus. (siehe oben)


Liebe Grüße

Nula









Sonntag, 11. November 2012

Graues Herbstwochenende

Wenigstens einen Tag mit viel Herbstsonne,
so wie auf dem Foto ,




hätte ich am Wochenende gut vertragen können.


Statt dessen regnete es so, 
dass selbst Herr Hund uns fragend anschaute:
'Muss ich da wirklich raus?'


* * *


Irgendwie hätte für mich dieses ganze Wochenende ausfallen können. Na ja, vielleicht entdecke ich ja mit etwas Abstand noch den Wert der vergangenen Tage. Die Woche zuvor war so voll, dass ich das Wochenende als Durchschnaufpunkt herbeigesehnt habe. Das war dann wohl nichts . . .
Falls jemand noch ein, zwei Daumen zum Drücken übrig hat: Auch wenn ich es hier in den Weiten des Netzes nicht ausbreiten möchte, zur Vermeidung des worst case scenario könnte ich gerade den ein oder anderen guten Gedanken brauchen.

So, einen selbst gemachten Lichtblick gibt es auch noch :
Ich freue mich schon darauf, morgen die Gewinnerin auszulosen. Die  Pubertierin *   wird die Glücksfee sein. Sie hat es sich so gewünscht und weil sie gerade malade ist, soll ihr der Wunsch erfüllt werden. Die Enkelmaus, die ich eigentlich als Fee anvisiert hatte, kommt frühestens nächsten Samstag, aber da bin ich zu einer Weiterbildung unterwegs.




Herzlich Willkommen 
all meinen neuen Leserinnen! 
Ich freue mich sehr, 
dass ihr hierher gefunden habt.






* vielen Dank für Eure aufmunternden Kommentare zur Pubertierin. Ach, wenn wir uns wenigstens so richtig krachen und zanken könnten. Aber die junge Dame grummeliert mehr nach innen und foltert uns dann mir ihrer Leidensmiene und der Ansage: NICHTS! (auf die Frage: 'Was hast du?'oder 'Was ist?' )



Liebe Grüße
und einen guten Start in die neue Woche

NULA



Montag, 5. November 2012

" Pubertät ist...

. . . wenn die Wellen der Emotionen über die Ufer der Seele branden. 
und sich über die arme Umwelt in Sturzbächen ergießen." 

***

Heute würde ich Tochter Eins gern in ihre neue Tasche setzen 
und diese fest verschließen.

*

Es ist eine OM - Übung. 

Es ist eine OM - Übung. 

Es ist eine OM - Übung. 

Es ist...


OM



OM



OM



OM



OM



Na ja, vielleicht reicht ja auch eine große Tüte Humor. Hat jemand vielleicht gerade eine übrig?




Liebe Grüße
Nula

Sonntag, 4. November 2012

Sonntagsglück

Ausschlafen!

Ausschlafen ist am Sonntag das größte Glück für alle Familienmitglieder. Selbst Herr Hund genießt es, sich faul in seiner (Stoff-)Hütte zu rekeln und schafft es seine drückende Blase fast eine Stunde länger zu beherrschen als  an den anderen Wochentagen.

Und nach der Gassi-Runde setzen die Vorbereitungen für den nächsten sonntäglichen Glücksmoment ein: Ein sehr ausgiebiges Sonntagsfrühstück, besser gesagt Spätstück. Alles, was der seltenARTige Kühlschrank zu bieten hat, wird da aufgefahren. "Frühstückseier?" "Ja, bitte 4 mal weich und 2 mal hart." Eins mehr, denn zu einem richtigen sonntäglichen Glücksmomentfrühstück gehören auch frische Brötchen. Und die besorgt meistens eine gute Freundin, die natürlich zum gemeinsamen Essen herzlich eingeladen ist. Und wer so ausgiebig gefrühstückt hat, kann natürlich nicht Mittagessen.

Aber Kaffee trinken und Kuchen essen geht dann schon wieder. Und ist dann gleich das dritte Sonntagsglück.

Zum Beispiel:

Trauben-Streusel-Kuchen

Zutaten:

Mürbeteig:
180 g Mehl
1 Packung Backpulver
150 g Butter
1 Ei
80 g Zucker
eine Prise Salz

Füllung:
1 Päckchen Puddingpulver
1/2 l Milch
30 g Zucker
400 g Weintrauben

Streusel:
250 g Mehl
200 g Butter
200 g Zucker
eine kleine Prise Salz




  • Aus den Mürbeteig-Zutaten einen Teig kneten und kalt stellen
  • Pudding entsprechend der Packungsanleitung kochen und abkühlen lassen
  • Weintrauben waschen und zupfen
  • Die Streusel-Zutaten verkneten und Streusel formen
  • Die gefettete Form  mit dem Mürbeteig auslegen. Den Rand dabei gut hochziehen
  • Den Pudding hinein füllen
  • Weintrauben über den Pudding verteilen
  • Streusel darüber verteilen
  • Im Backofen bei 180 ° C ca. 45 bis 50 min. backen





Guten Appetit !






Ein Latte macchiato
vom weltbesten Latte macciato Macher,
Herrn seltenARTig,
darf zum Sonntagsglück
natürlich auch nicht fehlen.








Samstag, 3. November 2012

Vom Spielen

Suchbild: Wo ist der Hund?



Unser Hund hat die perfekte Kirschbaum-Herbstlaub-Fellfarbe
und einen großen Spaß, im Laub herumzutollen.


***


Unsere (zwei jüngsten) Kinder haben zwar keine Kirschbaum-Herbstlaub-Haarfarbe, tollen aber eben so gern durch das Laub. Ich sag immer: "Sohn zwei ist für die Wohnungshaltung nicht geeignet." Ohne den Auslauf, den er hier hat, würde er wohl eingehen wie eine vertrocknete Primel. Faszinierend, wie er mit seinen 11 Jahren immer noch stundenlang in phantasievolle Rollenspiele eintauchen kann, sodass sein Spiel auch ansteckend auf die Kinder in der Nachbarschaft wirkt. Auch die Lütte ist eine kreative Spielerin. Mit welcher Ernsthaftigkeit und Tiefe wird hier gepuppt. Ein kleiner äußerer Anreiz (eine Geschichte aus einem Buch, eine Tätigkeit, die wir Erwachsenen gerade tun, ein Erlebnis,...) reichen beiden aus, um sie zu einem Spiel zu inspirieren.

Ich hoffe, ihre Spiel- und Entdeckerfreude bleibt ihnen erhalten, wenn sie sich auch verwandeln wird. 

Spielen ist ein Glückszustand!

Wer mehr so preußisch geprägt wurde, wie ich in meiner Kindheit, und im Hinterkopf die Stimme hört, die nur die Legitimation für "sinnvolles Tun" erteilt, dem hilft vielleicht das Schiller-Zitat weiter, um einen neuen Zugang zum Spielerischen zu finden:


"Der Mensch spielt nur, wo er in voller Bedeutung des Wortes Mensch ist, und er ist nur da ganz Mensch, wo er spielt." -
Briefe über die ästhetische Erziehung des Menschen (1795), 
15. Brief Friedrich Schiller



Ich wünsche Euch auch viele spielerische Momente . . . 


Liebe Grüße
Nula

Freitag, 2. November 2012

Nostalgischer Ferien-Freitag-Kinder-Kino-Abend

Die Ferien neigen sich dem Ende zu. Draußen braust der Wind ums Haus. (Hoffentlich bleiben diesmal alle Ziegel oben. Das Auto steht sicherheitshalber nicht direkt am Haus.)

Wir aber haben es uns heute noch einmal drinnen so richtig gemütlich gemacht: Erst die Küchenhexe angeheizt, dann das Popcorn im Topf hüpfen lassen und danach "Das doppelte Lottchen" auf dem PC geschaut.

Ach, wir lieben irgendwie alle hier die Klassiker unter den Kinderbüchern. So hat auch die Jüngste "Das doppelte Lottchen" schon mehrmals selbst gelesen, nachdem sie es natürlich auch schon vorgelesen bekommen hatte. Naja, Mademoiselle ist eine Vielleserin. Von wem sie das wohl hat? *hüstel*  Und wenn man ein Buch schon so oft gelesen und sich seine eigenen Bilder in der Phantasie gebildet hat, kann man es ja mal wagen, auch den Film anzuschauen. In der Bibliothek gab es die Verfilmung aus dem Jahr 1950, in dem Erich Kästner persönlich die Rolle des Erzählers und Kommentators übernahm, auf DVD. Eine wundervolle alte, schwarzweiß Verfilmung. Genau das Richtige für unsere Kinder, die sehr, sehr selten einen Film sehen.

Der Roman von Eich Kästner wurde 1949 in Deutschland veröffentlicht. Aber eigentlich hatte Kästner bereits 1942 an einem Drehbuchentwurf gearbeitet, ihm wurde dann aber wieder von den Nazis ein Schreibverbot erteilt. Welch' Schicksal hat dieser großartige Schriftsteller durchgestanden! Seine Bücher sind keine heile Welt Bücher. Aber Bücher, die Mut machen mit kindlichem Optimismus und mit kindlicher Tatkraft den Hindernissen in der Welt zu begegnen. Und irgendwie sind sie immer noch modern oder vielleicht besser gesagt: zeitunabhängig. Bücher für Kinder und Menschen, die ihre Kindheit nicht vergessen haben und nicht vergessen wollen (wie auch die Bücher von Astrid Lindgren).

This Moment (20)

Inspiriert durch soulemama
{this moment - dieses Moment} - Ein Freitagsritual. Ein einzelnes Foto - keine Worte. Einfache, besondere, außergewöhnliche Moment.