Sonntag, 13. Januar 2013

Sonntagsfreuden 2-2013

Nach einer Idee von Maria von Kreativberg.

Wenn ich Marias Beitrag lese,
dann wird mir ganz warm im Herzen.
Sonntagsfreuden, dass sind oft auch die Glücksmomente im Leben, die so unscheinbar daher kommen. Die so selbstverständlich erscheinen. Die man oft nicht hinterfragt. Sonntagsfreude, dass ist sicher ein tiefes Ja zum selbst gewählten Lebensweg so wie es Maria beschreibt.

Ich habe ja eine Weile überlegt, ob ich mich an dieser Blogidee beteilige. In den Alltagswochen fehlt mir oft doch die Zeit, hier ausführlicher zu schreiben. Aber bewusst oft einen sonntäglichen Augenblick im Alltag zu schauen, hat viel Aufbauendes in sich. Und so schaue ich auf eine Woche, die an vielen Stellen auch für zwei Wochen ausgereicht hätte . . .

So war es nicht nur eine Sonntagsfreude, sondern gleich mehrere, die sich einstellten.

Sonntagsfreuden sind:
  • nach einem Kopfschmerztag der schlimmsten Sorte plötzlich zu bemerken, dass das Kopfweh verschwunden ist.
  • das Fotoalbum zugeschickt zu bekommen, dass ich in den Ferien aus den Bildern der Jahre 2011 und 2012 zusammengestellt hatte und darin blättern, sich erinnern und träumen.
  • zwei sehr besondere Mails zu erhalten. Danke! Wenn mehr Zeit ist schreibe ich euch zurück.
  • festzustellen, dass die Geschirrspülmaschine doch nicht kaputt ist. Den Geschirrspültab auspacken, die Maschine anstellen, sich am brummen der Maschine freuen
  • und genüsslich das Buch weiter lesen über das ich mich dann mit der großen Tochter unterhalten kann, während "Emma" sich um das schmutzige Geschirr kümmert. (Ich wasche ja eigentlich auch mal gern von der Hand ab, weil man dabei so gut nachdenken oder Sprüche für den Rhythmischen Teil in der Schule auswendig lernen kann. Aber jeden Tag das Geschirr von Hand abzuwaschen, dafür ist mein Tag einfach zu kurz.)


Freitag, 11. Januar 2013

This Moment (25)

Inspiriert durch soulemama
{this moment - dieses Moment} - Ein Freitagsritual. Ein einzelnes Foto - keine Worte. Einfache, besondere, außergewöhnliche Moment.


Sonntag, 6. Januar 2013

Sonntagsfreuden 1-2013

Gern lese ich im Blog von Maria: Kreativberg.
Ihre Idee, andere an einer Sonntagsfreude teilhaben zu lassen, hat mich sehr angesprochen. Geteilte Freude ist doch doppelte Freude. Deshalb habe ich mir für dieses Jahr vorgenommen, mich immer wieder daran zu beteiligen.
* * *

Unser Leben unter einen Hut zu bekommen, ist nicht immer einfach. Zwei Tage Kollegiumsarbeit in den Schulferien bedeuten neben dem Erquicklichen für die inneren Kräfte auch einen logistischen Aufwand im Äußeren. Eine Frage z.B.: Wie können wir die eigenen Kinder während der Zeit versorgen? Die Jüngste zog also mit (Schlaf-)Sack und Pack zu einer Schulfreundin. Während die beiden Großen am Vormittag ihrem immensen Schlafbedürfnis nachkamen. Mittags hatten wir ihnen aber versprochen, zu Hause vorbeizukommen und gemeinsam mit ihnen zu essen.

So waren wir wegen der Kinder in der Mittagspause unserer Kollegiumsarbeit nach Hause gedüst.
Innerlich gestimmt zwischen Offen sein wollen für die Kinder, den vielen Eindrücken der gemeinsamen Arbeit und doch auch der Eile, weil wir pünktlich zurück sein wollten. Schnell also den Kindern zugehört, das Essen zubereiten, den Hund ausgeführt, den Ofen geheizt,...
Gerade als wir uns zum Essen hinsetzen wollten, klingelte es.




Die Sternensinger standen vor der Tür.
Mit ihren Lieder und Sprüchen, vor allem aber mit dem Segen, sind wir königlich beschenkt worden. 



Freitag, 4. Januar 2013

Beglückend

Manchmal ist es anstrengend, manchmal ist es nervend, manchmal ist es mühsam, manchmal ist es zum Mäuse melken,...

...und ganz oft ist es beglückend:
mit Kollegen zusammenzuarbeiten.

So wie an den beiden vergangenen Tagen.
Immer in den Weihnachtsferien treffen wir uns (meist zwei Tage lang), um uns gemeinsam auf das neue Jahr einzustimmen. Begegnung, Künstlerisches, Bewegung, gemeinsames Essen,... all dies gehört zusammen. Manchmal ist alles auf ein bestimmtes Thema ausgerichtet. Manchmal auch nicht.

So waren die letzten zwei Tage sehr, sehr besonders. Wir haben gemeinsam meditiert, gesprochen, gesungen, gemalt und Eurythmie gemacht. All das gab es schon einige Male. Es war trotzdem wieder sehr besonders.

Aber es gab auch etwas, was ich bisher noch nie in so einer großen Erwachsenengruppe (fast 30 Menschen) erlebt hatte. Wir haben gemeinsam gestickt. Über  1 1/2 Stunden schaffige Stille. Es ist mir immer noch ein Rätsel, wie die Zeit so schnell vergehen konnte.

Jeder hat auf seinem 5 x 5 cm großen Stoffquadrat versucht, seinem in einer Übung zuvor gefunden Begriff, stickend Ausdruck zu verleihen. Aufgabe war es auch, es ohne zu reden zu versuchen. Welche gemeinsame Konzentration war im Raum! Ein sehr tiefes Erlebnis.




Leider hatte ich keinen Fotoapparat dabei. Wie so oft. Aber dieses gemeinfreie Foto einer Stickerei drückt die Stimmung, die in mir entstand, gut aus. Obwohl mein Stickbild ganz anders aussah.
Munter habe ich ein paar Stiche angewendet, die ich von Corinna in ihrer Filzzauberschule gelernt hatte.

Es waren auch ein paar Menschen dabei, die zuvor noch nie gestickt hatten. Und trotzdem ging es wunderbar. Jeder fand seinen ganz eigenen Ausdruck.



This Moment (24)

Inspiriert durch soulemama
{this moment - dieses Moment} - Ein Freitagsritual. Ein einzelnes Foto - keine Worte. Einfache, besondere, außergewöhnliche Moment.


Dienstag, 1. Januar 2013

Neujahrswunsch


Gum fosglach dorus na bliadhna ùire chum sìth,
sonas is sàmchair.*



*Möge dir die Tür des kommenden Jahres den Weg zu Frieden, Glück
und stillem Zufriedensein öffnen.





Mit diesem irischen Segen wünsche ich allen Leserinnen alles Gute fürs neue Jahr. Ich bin gespannt, was es bringen wird. Offen und froh gehe ich dem Neuen entgegen.

Und ich freue mich auf die vielen guten Beiträge in Euren Blogs, Eure kreativen Werke, die schönen Fotos, die Gedanken, (und die Kommentare zu meinen Beiträgen)..., die mich immer wieder Anregen, zum Nachdenken bringen, begeistern, beglücken oder mein Mitgefühl wecken. 

... und vielleicht klappt es ja doch mal mit einer Begegnung im wirklichen Leben mit der einen oder anderen von euch. Ich würde mich freuen.

Liebe Grüße
Nula