Sonntag, 31. März 2013

Ostermorgen

Weil unser Ostergang heute morgen so beglückend war, möchte ich euch ein wenig teilhaben lassen.

Töchterlein groß hatte sich für die Variante "ich begleite euch in meinen Träumen" entschieden, sodass wir nur zu viert (zu fünft. Herr Hund war natürlich auch mit dabei) loszogen. Der Wecker klingelte bereits um 6.30 Uhr (nach Normalzeit also um 5.30 Uhr) Das ist für die Ferien mehr als früh. In der Schulzeit ist es unsere Aufstehzeit. So war das Aufstehen leichter als vorher vermutet. Schnell ins Bad gehuscht, den Hund wortlos vor die Tür gehalten und die beiden Jüngsten ohne zu sprechen geweckt.
Schnell mit dem Finger am Mund an unsere Vornahme erinnert. (Bis zum Wasserschöpfen darf man nicht reden. Sonst wird aus dem besonderen Wasser Blubberwasser.) Dann waren die beiden auch schon im Bad verschwunden und standen gleich darauf warm angezogen da. Für jeden war eine große Wasserflasche eingepackt.

Wir fuhren mit dem Auto ein Stückchen und wanderten dann zur Quelle. Nur Herr Hund ließ beim Anblick zweier Artgenossen aus dem Autofenster ein lautes "Wau" ertönen. Wir schafften es bis nach dem Wasserschöpfen zu schweigen.  So war es ein besonderes Erlebnis an diesem neblig, nasskalten Morgen die Vögel vielstimmig ihre Choräle singen zu hören. Auf dem Rückweg zum Auto waren hin und wieder Schokoeier zu entdecken. Die muss der Osterhase dort wohl für uns verloren haben. (Töchterlein Klein, inzwischen 9 1/2 Jahre alt, brachte immer wieder zum Ausdruck, dass es ihr immer noch sehr wichtig ist, dass zu uns wirklich der Osterhase kommt und die Jahresfeste voller Zauber und Geheimnis sind.)






Herr Hund musste dann noch im Auto auf uns warten. Wir machten in einer kleinen Kapelle auf einem sehr idyllisch gelegenen Friedhof halt. Welch ein Klang hat dieser besondere Raum. Ich bin immer wieder aufs Neue beeindruckt. Nach dem Schweigen und den Osterwünschen sangen wir hier noch ein wenig. Der Anblick des Kreuzes im Nebel, der Gang über den Friedhof und die Atmosphäre in dem Kapellchen hinterließen eine sehr besondere, österliche Stimmung.








Frohlockt, ihr Himmel

Frohlockt, ihr Himmel,
lächelt, ihr Lüfte,
jauchzt dem Erdkreis,
Gipfel und Grüfte!
Schreckvolle Stunden
sind nun entschwunden,
seht in den Höhen
Palmzweige wehen.

Dringt aus der Tiefe,
liebliche Blumen,
sprießt aus der Scholle,
keimende Krumen.
Rosen schon lachen,
Veilchen erwachen,
Nelken erglühen,
Lilien erblühen.

Herzen, schwellt wieder,
tönet, ihr Lieder;
fröhlicher Feier
klinge die Leier.
Christ ist erstanden,
Tod ward zuschanden,
was er uns lehrte,
stark er bewährte.

Berge, lobsingt es,
Quellen ihr, klingt es,
Täler, schallt’s wider,
Hügel, hallt’s nieder:
Christ hat bewähret,
was er gelehret,
ist auferstanden;
Tod ward zuschanden!

(Osterlied, entstanden um 800)


Samstag, 30. März 2013

Frohe Ostern


Das Ostergras ist nach der zweiten Aussaat nun doch noch gesprossen. Der Helferhase (große Tochter) hat fleißig alle Eier gefärbt. Heute war Großputz in den Kinderzimmern. 

Und am Karfreitag gab es einen besonderen Höhepunkt. 
Eine liebe Freundin hat in unserer Küche für uns alle Struwen gebrutzelt. Also: westfälische Köchin bereitet für Brandenburger in einer Küche in Baden eine typische Karfreitagsspezialität zu.



STRUWEN



Den Teig schlagen bis sich Blasen bilden 

  
Mmmm, lecker!


Rezept

500 g Mehl
400 ml Milch
42 g Hefe
2 EL Zucker
125 g Rosinen
1 Ei
Salz
Öl zum Ausbacken


Die Milch, bis sie lauwarm ist, erwärmen. Nun die Hefe zerbröseln und in die warme Milch geben. Die Hefemilch mit etwas einem Esslöffel Zucker bestreuen (Die Hefe geht jetzt in der Milch auf). 

In der Zwischenzeit eine Schüssel mit dem Mehl bereitstellen. In die Mitte des Mehles eine Kuhle drücken. Das Ei, Zucker und die Hefemilch in die geformte Mulde geben und alles ganz langsam unter das Mehl mischen bis ein zäher, dickflüssiger Teig entstanden ist. Diesen Tag schlagen bis er Blasen wirf. Jetzt noch die Rosinen unterrühren. Nun den Teig ca. 30 min. gehen lassen. 

Den Teig nochmals durchrühren. Eine Pfanne mit relativ viel Öl erwärmen. Den Teig mit zwei Esslöffeln in kleinen Portionen in die Pfanne geben und bei mittlerer Hitze langsam von beiden Seiten goldbraun backen. Die fertigen Struwen mit etwas Zucker bestreuen.




Vielen Dank, liebe Frau Schnute!

***


Morgen, am Ostersonntag, werden wir bei Sonnenaufgang wieder an einer Quelle Osterwasser schöpfen. Die beiden Jüngsten freuen sich schon sehr darauf. Unsere Große will lieber zu Hause bleiben und die Osternester backen. Am Vormittag werden wir wieder in der Christengemeinschaft zur Familien-Osterfeier gehen. Und dann werden wir mit einem lieben Gast ausführlich Brunchen.

Ob sich bei dem Wetter der Osterhase vor die Tür traut?






Ich wünsche Euch
ein Frohes Osterfest!




Freitag, 29. März 2013

This Moment

Inspiriert durch soulemama
{this moment - dieser Moment} - Ein Freitagsritual. Ein einzelnes Foto - keine Worte. Einfache, besondere, außergewöhnliche Momente.




Heute am Morgen. Dank Hund schon früh unterwegs und der Sonne begegnet.




Sonntagsfreuden

Am Sonntag einen Blick auf die vergangene Woche richten: Bild(er), Worte, Gedanken... die ein Lächeln ins Gesicht zaubern, einfach gut tun oder ohne große Erklärung schlicht und einfach eine Sonntagsfreude sind  - Nach einer Idee von Maria von Kreativberg.


Brigitte von Amselgesang beschrieb vor kurzem eine ihrer Sonntagsfreuden. Auch wir spielen immer wieder gern miteinander. Und eigentlich ist unser Spieleschrank gut gefüllt. Seit gestern ist noch ein Spiel hinzugekommen. Denn Brigitte stellte eine Rätselfrage und verloste unter den richtigen Antwortern ein Go-Spiel. Dank ihrem Hund reiste dieses Spiel nun zu uns. Und wir sind hochbegeistert. Die letzten beiden Tage standen ganz im Spieletaumel. Eine Partie Gomoku  nach der anderen wurde schon ausgetragen in vielfältigen Besetzungen: Tochter klein gegen Frau SeltenArtig, Herr SeltenArtig gegen Söhlein klein, Söhnlein klein gegen Tochter klein, Frau SeltenArtig gegen Herrn Seltenartig,... und einmal ist kein Mal.





Liebe Brigitte, vielen, vielen Dank - das Spiel ist eine echte Sonntagsfreude. Ich bin gespannt, wann wir es dann auch schaffen, Go zu spielen.

PS.: Ihr müsst Euch unbedingt die Ziehung des Gewinners hier ansehen!

Donnerstag, 28. März 2013

Osterpost

Irgendwie war mir in diesem Jahr danach, Osterpost zu verschicken. Zwei Blogs haben mich so inspiriert, dass es diesmal selbstgemachte Karten gibt.

Nachdem ich bei der Raumfee diesen wunderschönen Schwalben-Strauß gesehen hatte, kam mir auch eine Idee. Ich folgte ihrem Link und landete auf einer Seite  mit tollen Druckvorlagen. Und die beiden Hasen waren auch dabei:



Die tolle Schrift fand ich durch einen Post von der Rabenfrau. Immer wieder sind auf ihrer Seite wunderschöne Fonts zu entdecken. Diese heißt handwriting 1800 und ist hier zu finden und zum persönlichen Gebrauch herunterladbar.

Es war mein erster Versuch auf Zeitungspapier zu drucken. Aber mein Drucker muss dabei sehr mit "Sie" und "Ihre Hoheit" und "würden Sie bitte" angesprochen werden, sodass ich die Hälfte doch auf Standart-Druckerpapier gedruckt habe.

Die Umschläge und Kartenrohlinge stammen aus dem örtlichen Bastelladen. Die schöne Struktur ist auf dem Foto leider gar nicht mehr richtig zu erkennen.

...und ich habe heute erst gemerkt, dass das Briefporto 3 Cent teurer geworden ist.

Samstag, 23. März 2013

Sonntagfreuden KW 12 - 2013

Am Sonntag einen Blick auf die vergangene Woche richten: Bild(er), Worte, Gedanken... die ein Lächeln ins Gesicht zaubern, einfach gut tun oder ohne große Erklärung schlicht und einfach eine Sonntagsfreude sind  - Nach einer Idee von Maria von Kreativberg.


Die letzte Schulwoche vor den Ferien war sehr schaffig. Ostergras aussähen, Eier filzen, Osternester und Deko-Hasen basteln sowie Palmstecken binden. Außerdem haben wir fleißig auf den Flöten geübt, denn die Kinder wollten so gern auf der Monatsfeier flöten.
Gesten dann noch die Monatsfeier. Und dort standen meine kleinen 2. Klässler auf der Bühne und flöteten in zwei Gruppen das Wechselgespräch zwischen Kind und Weidenbaum vor. Sie so selbständig und begeistert zu erleben - eine Sonntagsfreude. 





PALMSONNTAG

Kätzchen ihr der Weide, 
wie aus grauer Seide, 
wie aus grauem Samt! 
O ihr Silberkätzchen, 
sagt mir doch, ihr Schätzchen, 
sagt, woher ihr stammt.


Wollen's gern dir sagen: 
Wir sind ausgeschlagen 
aus dem Weidenbaum, 
haben winterüber 
drin geschlafen, Lieber, 
in tieftiefem Traum.


In dem dürren Baume 
in tieftiefem Traume 
habt geschlafen ihr? 
In dem Holz, dem harten 
war, ihr weichen, zarten, 
euer Nachtquartier?


Musst dich recht besinnen: 
Was da träumte drinnen, 
waren wir noch nicht, 
wie wir jetzt im Kleide 
blüh'n von Samt und Seide 
hell im Sonnenlicht.


Nur als wie Gedanken 
lagen wir im schlanken 
grauen Baumgeäst; 
unsichtbare Geister, 
die der Weltbaumeister 
dort verweilen lässt.


Kätzchen ihr der Weide, 
wie aus grauer Seide, 
wie aus grauem Samt! 
O ihr Silberkätzchen, 
ja, nun weiß, ihr Schätzchen, 
ich, woher ihr stammt.

(Christian Morgenstern)




Seit heute nun Ferien, nachdem auch das Klassenzimmer aufgeräumt ist. Die Uhren ticken jetzt anders oder besser: es ist eigentlich egal wie sie ticken. Es gibt kein eingespannt - aufgespannt Sein in so viele Tätigkeiten, die alle meist erfüllend und gern gemacht sind, aber dennoch viel Kraft kosten.

Ferien!

Ferien: ausspannen, Energie tanken, liegen gebliebenes aufarbeiten, aufräumen, umräumen, träumen, lesen, nachbereiten, vorbereiten, schreiben, backen, kochen, ...  - auch eine Sonntagsfreude, die ich bereits heute sehr genossen habe.


Einen schönen Palmsonntag Euch allen
und vielleicht den ein oder anderen Sonnenstrahl

wünsche ich Euch.

Liebe Grüße
Nula

Freitag, 22. März 2013

This Moment

Inspiriert durch soulemama
{this moment - dieser Moment} - Ein Freitagsritual. Ein einzelnes Foto - keine Worte. Einfache, besondere, außergewöhnliche Momente.



Freitag, 15. März 2013

This Moment 29

Inspiriert durch soulemama
{this moment - dieser Moment} - Ein Freitagsritual. Ein einzelnes Foto - keine Worte. Einfache, besondere, außergewöhnliche Momente.



Dienstag, 12. März 2013

Ostseefeeling

Nachdem ich ja so lange krank war, habe ich beschlossen, etwas für meine Widerstandskräfte zu tun.



Im Sommer 2011 war ich drei Wochen lang an der Ostsee - Auszeit, eine wunderbare Zeit für mich ganz allein: Seele baumeln lassen, den Wind um die Ohren pusten und den Kopf frei wehen lassen, schwimmen,  malen, schreiben, träumen, ... und das Gold der Ostsee genießen.




An die Ostsee fahren, dass geht gerade leider nicht. Malen, träumen und Seele baumeln lassen, dass geht schon, wenn ich gut aufpasse. Das habe ich mir ganz fest vorgenommen!

Und das Gold, das an der Ostsee wächst, genießen, das geht auch. Deshalb habe ich mir nun Sanddorn-Direktsaft bestellt. Wunderbar lecker! So köstlich sauer, dass nun bestimmt alle Viren und Bakterien, die sich noch an mir festgeklammert hatten, davon eilen werden.





Montag, 11. März 2013

Dinkelbrötchen

Nicht immer gelingt es uns, am Wochenende, so rechtzeitig im Bioladen einzukaufen, dass das Vollkornbrot die ganze Schulwoche über reicht. Noch einmal während der Woche einzukaufen, dazu sind die Wege meist zu weit, weil die Zeit doch immer recht knapp ist. Herr Seltenartig griff dann bei der morgendlichen Frühstücksvorbereitung auf eingeschweißte Discounter-Brötchen zurück, die von ihm liebevoll in der Küchenhexe aufgebacken wurden. Aber bei aller Liebe... irgendwie litten an solchen Tagen alle Familienmitglieder in letzter Zeit an plötzlicher überdimensionaler Zahnverlängerung. (Nicht nur wegen der Lebensmittelskandalvariationen der letzten Wochen, sondern vor allem wegen dem langweiligen Geschmack.)

Heute nun gab es lecker Dinkelbrötchen. Am Sonntagabend bereits vorbereitet, war es nicht mehr Arbeit als bei den faden Gesellen in der Plastikverpackung.



Sie sind nach dem einfachsten Rezept gebacken, dass der Herr des Hauses entdeckt hat:

Dinkelbrötchen-Rezept

750 g Dinkelmehl 
500 ml Wasser
knapp 2 TL Salz
1 Hefewürfel

Herr Seltenartig hat alle Zutaten in den Brotbackautomaten getan und das Teigprogramm laufen lassen.
(Sonst einfach die Zutaten gut vermischen und gehen lassen.) Brötchen formen. 10 min bei 250 °C und anschließend nochmals 10 min bei 200 °C backen.

Es sind mit dieser Teigmenge insgesamt 13 super leckere, große Brötchen herausgekommen.



Sonntag, 10. März 2013

Sonntagsfreuden KW 10 - 2013

Nach einer Idee von Maria von Kreativberg.

Das ist schon eine spannende Sache, das Leben mit Kindern. Immer wenn die Enkelmaus da ist, merke ich, dass ich es doch sehr genieße, dass die eigenen Kinder inzwischen deutlich größer sind und sich ihre Bedürfnisse verwandeln. Das eine Rundum-Betreuung nicht mehr notwendig ist und für mich immer mehr Freiräume im Entstehen sind.  Es war eine wunderschöne Zeit mit den eigenen Kindern, dieses Kleinkindalter, in dem die Enkelmaus gerade ist. Eine Zeit voller Freude über alle Entwicklungsschritte, jedes neue Wort, jede kleine Weltentdeckung, ... aber auch voller schlafloser Nächte, Anstrengungen, Wäscheberge, Unsicherheiten und allem, was dazu gehört.

Es wird nicht weniger anstrengend. Das stimmt schon! Die Wäscheberge werden auch irgendwie nicht wirklich kleiner. Kein Wunder, denn die Kleidergrößen der Kinder wachsen ja mit. Aber die Freude über die Entwicklungsschritte bleibt auch.

Unsere Große ist an vielen Tagen eine Pubertierin, wie sie im Buch steht. Vor allem wenn sie zu irgendetwas keine Lust hat, sind ihre Auftritte bühnenreif: Mimik, Bewegung, Wortwahl - alles drückt Unwille aus. 
Und dann gibt es sie wieder, diese Lichtmomente, die alle OM-Übungen für das eigenen mütterliche Seelenheil vergessen lassen. Zum Beispiel als sie mir jeden Wunsch fast von den Augen ablas während ich so krank war. Oder wenn sie mich teilhaben lässt an ihren Träumen, Ideen, Nöten und Gedanken und sich darüber freut, wenn ich ein offenes Ohr für sie habe. Wenn sie für sich selbst entdeckt, dass selbst gemacht oder wenigstens selbst verwandelt viel toller als fertig gekauft ist. Wie bei der Hose auf dem Foto, die sie sich vor kurzem selbst gestylt hat. Wenn sie immer mehr zu einem richtigen Gegenüber heranwächst, dass eine ganz eigene Sicht auf die Welt hat.

In der letzten Woche hatten wir viele kostbare Mutter-Tochter-Momente miteinander. Am Freitag hatte sie ihr erstes ganz eigenes Vorspiel vor einem völlig unbekannten Publikum (21 Schülerinnen und Schüler ihrer Gitarrenlehrerin und deren Eltern, Freunde und Verwandte). Seit 4 Monaten hat sie regelmäßig Gitarren- und ein wenig Gesangsunterricht.  Zuvor hat sie einige Jahre Geige gespielt, dann es selbst mit der Gitarre versucht und hin und wieder ein paar Gitarren-Griffe von einem Musiker gezeigt bekommen. Vor ein paar Wochen hatte sie begonnen, ein Lied (natürlich von ihrer Lieblingsband) für das Vorspiel einzuüben. Ich war begeistert über ihren Enthusiasmus, wenn auch das Lied sicher nicht meine erste Wahl gewesen wäre. Auch nicht meine zweite oder dritte. Doch in der letzten Woche hat sie plötzlich von sich aus beschlossen, ein anderes Lied zu spielen. Ihr fehlte die Botschaft, die wirklich mit ihr zu tun hat, in dem ersten Lied.

Und dann stand sie am Freitag auf der Bühne. Von der inneren Aufregung, die natürlich da war, keine Spur im Äußeren. Selbst, dass ihre eigene E-Gitarre nicht funktionierte und sie auf einer fremden spielen musste konnte, warf sie nicht aus der Bahn. Ja, und sie sang und spielte so kraftvoll, dass selbst der ganz große Bruder sie ermunterte, unbedingt weiter zu machen.

Welch (Sonntags)-Freude zu erleben, wie mutig unsere Große für sich und ihre Überzeugung einsteht. Wie sie bei allem Schwanken und Gefühls-Aufundab ihren ganz eigenen Weg sucht und manchmal auch schon findet. 


Das ist übrigens zur Zeit mein Lieblingsbild von ihr:


Und wer jetzt noch wissen möchte, was sie gespielt hat, klickt hier.



* * *

Und dann gab es da noch so eine Sonntagsfreude in dieser Woche.
Ihr hattet mich ja mit euren guten Wünschen sehr durch meine Krankheit begleitet. Das tat so gut.
Kirsten hat sich eine ganz besondere Überraschung einfallen lassen. Ein echtes: "Werde wieder gesund" - Päckchen. Danke dir!!!



*



* * *

Liebe Grüße
Nula

Samstag, 9. März 2013

This Moment 28

Inspiriert durch soulemama
{this moment - dieser Moment} - Ein Freitagsritual. Ein einzelnes Foto - keine Worte. Einfache, besondere, außergewöhnliche Moment.

Erster öffentlicher Soloauftritt von Töchterlein groß




Sonntag, 3. März 2013

Sonntagsfreuden KW 9 - 2013

Nach einer Idee von Maria von Kreativberg.

Nach dieser trüben Zeit,
nicht nur wegen der wenigen Sonnenstunden,
sondern vor allem wegen der vielen Krankphasen,
genieße ich die Sonntagsfreuden der Woche mindestens gleich doppelt.



Unser Ofen im Arbeitszimmer


Sonntagsfreuden:

  • Die Öfen brennen noch immer alle: Nach diesem kalten Winter ist uns das Holz fast ausgegangen. Aber gestern kamen noch einmal 4 Ster. Und weil hier noch immer alle in der Rekonvaleszenz sind, kam der große Sohn, um das Holz zu versorgen. Auch das eine Freude, dass er trotz eigener Familie so selbstverständlich kommt und hilft.
  • Wir sind über den Berg: Wir wohnen ja im Tal. :-) Aber heute morgen schien es nun endlich so als wären wir alle über den Krankheitsberg. Mich hat der blöde Magen-Darm-Virus Mittwoch in der Nacht auch noch erwischt und so waren wir wirklich alle malade. Söhnlein klein hat es so doll erwischt, dass ich mir gestern Morgen nicht sicher war, ob wir nicht besser mit ihm ins Krankenhaus fahren. Ich habe dann aber wohl doch die richtigen Globuli erwischt. Puh!
  • Am Donnerstag klingelte es an der Tür unserer häuslichen Krankenstation und eine Mutter aus meiner Schulklasse reichte ein Überlebenspaket herein: Anis-Fenchel-Kümmel-Tee, Zwieback, Äpfel, Magentropfen. Wie lieb, wenn so an uns gedacht wird.
  • Eure lieben "Gute Besserung Wünsche" - VIELEN DANK! waren natürlich auch eine Freude für mich.
  • Nach langer Zeit der erste Spaziergang mit Hund in der Nachmittags-SONNE gestern.

Liebe Grüße
und auch euch allen
einen wunderschönen Sonntag

Nula