Sonntag, 21. April 2013

Sonntagsfreude

Ghislana schrieb heute, dass Sonntagsfreuden nicht unbedingt an den Sonntag gebunden sind. Das stelle ich auch immer wieder fest. Und manchmal reihen sich diese Freudenmomente wie die Perlen einer Kette gleich mehrfach in die Woche.

So gab es auch in dieser Woche einige Momente, wo das Besondere im Alltäglichen wahrnehmbar wurde. Ein solcher Moment war für mich eine besondere Musikstunde mit meiner Klasse in dieser Woche. Oder auch ein paar Stunden voller Muße am Freitag, ein paar Stunden in denen die Kinder alle unterwegs waren und ich nur für mich sein konnte: Tagträumen, musizieren, lesen - ohne dass jemand mein Tun unterbrach. Auch ein Telefonat mit einer Schulfreundin war solch Freude. Selbst wenn  man sich nur drei bis vier Mal im Jahr spricht, gibt es doch eine Verbundenheit, die einen nach solch langer Zeit nicht stumm werden lässt. 

Doch was sind die schönsten Freuden für mich?
Anderen eine Freude machen!
Deshalb finde ich Verlosungen so toll.






Und so war die kleine Garten-Glück-Verlosung auch eine Sonntagsfreude. Ich hatte einige Sämereien in Demeter-Qualität (von hier) abzugeben, da die Tütchen für unseren Garten zu viel Samen für eine Aussaat enthielten. Und warum den Samen ein Jahr liegen lassen, wenn er anderswo wachsen und gedeihen könnte?! Schnell wurden ein paar Tütchen aus alten Gartenzeitschriften gebastelt. Und als Trospreis hatte ich schon vorsorglich ein Tütchen davon mitbestellt. Töchterlein klein hat dann noch die Umschläge Garten bunt bemalt.

Auf das es gut gedeihen möge!





Elisabeth kann etwas Freude gerade gut gebrauchen. Ich wünsche euch von Herzen, dass die Medikamente bald richtig eingestellt sind und es Robert wieder besser geht! 
Und natürlich Karin auch; schön, dass du die Freude gleich vervielfältigt hast!




Freitag, 19. April 2013

this moment

Inspiriert durch soulemama
{this moment - dieser Moment} - Ein Freitagsritual. Ein einzelnes Foto - keine Worte. 
Einfache, besondere, außergewöhnliche Momente.






Mittwoch, 17. April 2013

zick, trrrrr, zrie, zck, dr-rüp,...

Im vergangenen Jahr fiel uns bei einem Waldspaziergang mit der Klasse ein Vogelkind vor die Füße. Wir konnten es gerade noch vor der Katze retten. Und da saß es nun, das kleine Bündel Leben und sperrte weit seinen Schnabel auf. Aber wer war uns da vor die Füße gefallen? Klar, es war ein Jungvogel. Der Schnabel war beeindruckend. Doch das Kerlchen befand sich gerade in der Mauser. Sah sehr puschelig aus und seine Färbung war für mich als ornithologische Analphabetin undefinierbar. Mein Vogelwissen beschränkt sich auf wenige Klassiker unter den Gefederten. Dieser gehörte nicht dazu. Wie nun weiter?

Nicht nur das Vögelchen, sondern auch die Kinder der Klasse brauchten natürlich eine Perspektive.
Also gab ich das versprechen, mit dem Tierchen in den örtlichen Minizoo zu fahren. Leider konnte mir dort auch niemand sagen, wer uns da zugepurzelt war. Nein, nehmen konnten sie ihn natürlich auch nicht. Aber ich bekam eine Pipette und konnte den kleinen Kerl nun immer wieder etwas Wasser anbieten.

Töchterlein Klein und mir war der gefiederte Geselle dann schon sehr ans Herz gewachsen und so klemmte ich mich ans Telefon und nach einigen Gesprächen mit Naturschutzfachleuten und einer Vogelwarte wusste ich zwar immer noch nicht, zu welcher Familie das Kerlchen gehörte, aber ich hatte eine Adresse von einer alten Dame, die solche Tiere wieder aufzupäppeln versucht. Also noch mal eine halbe Stunde Auto gefahren. Dann brachte wir den Karton zu besagter Adresse. Bereits auf dem Weg dorthin wurden wir angesprochen und uns nochmals der richtige Weg gewiesen. Einmal geklingelt und die alte Dame stand schon an der Tür, schaute nur in den Karton und sprach das Vögelein an, als hätte sie bereits darauf gewartet.

Der Vogel war ein Kernbeißer. Er sah so puschelig aus wie hier. Und ich hoffe, er konnte wachsen und gedeihen, ist in den Süden gezogen und nun zurückgekehrt, um selbst ein Nest zu bauen. (Vielleicht war es auch eine Vogeldame?)

Da ich hier zur Zeit morgens schon von einem vielstimmigen Vogelchor geweckt werde, habe ich beschlossen, meine Kenntnisse ein wenig zu erweitern. Deshalb habe ich mit das Paket "Was fliegt und singt denn da?" geleistet. Wir hatten heute schon viel Freude damit. Das Buch ist praktisch und erstaunlich umfassend aufgebaut und trotzdem sehr handlich und leicht. In meinen Wanderrucksack für die Waldgänge mit der Klasse passt es jedenfalls problemlos. Es gibt eine überschaubare Einführung in die Vogelwelt Europas, eine kleine (aber ausreichende) Erklärung der Ordnungen und Familien der Vögel und Hinweise zur Benutzung des Bestimmungsteils. Die Klappen des Einbands erleichtern die Auffindung im Bestimmungsteil. Die Abbildungen sind klein, aber aussagekräftig (oft mit der Andeutung des Lebensraumes des Vogels als Hintergrund). Die kurzen Texte zu jedem Vogel  enthalten den deutschen und den wissenschaftlichen Namen, die Größe, bei größeren Vögeln die Flügelspannweite, eine Verbreitungskarte, besondere Kennzeichen, die Stimme, Hinweise auf den Lebensraum und die Vorkommen. Bei Zugvögeln ist auch der Zeitraum angegeben, in denen sie normalerweise in unseren Breiten anzutreffen sind. Im hintersten Teil schließt sich noch ein Anhang mit einem Verzeichnis von Vogelstimmen an. Dieses ist folgendermaßen gegliedert: Rufe und Gesänge im Winter (Haus, Garten, Park, Wald); Gesänge und Rufe von März bis Mitte April ( Haus, Garten, Park, Wald); Gesänge von Mitte April bis Juni (Haus, Garten, Park, Wald); Vogelstimmen der Felder, Wiesen und offenen Landschaft; Vogelstimmen im Gebirge; Nächtliche Vogelstimmen im Sumpf, Schilf und am See und Stimmen nächtlich ziehender Vögel. Zu jeder aufgeschriebenenVogelstimme gibt es einen Verweis zum entsprechenden Vogel. Die beiden CD's haben eine gute Tonqualität. Auch hier sind die Stimmen wieder jahreszeitlich und nach Lebensräumen gegliedert.

Ich freue mich, über meinen neuen Bücher und CD -Schatz!
Die Nachtigall heute Abend beim Hundegang hätte ich aber auch gerade so erkannt. ;-)
Und einen Kernbeißer erkenne ich inzwischen wohl in jedem Alter am Schnabel wieder.


Montag, 15. April 2013

Gartenglück-Gewinner





Nun kommt es also zu Euch,
das kleine Gartenglück!

Weil hier alle zum Aikido ausgeflogen sind,
musste ich auf einen Zufallsgenerator ausweichen.
(Amselgesangs Kommentar habe ich - wie von ihr gewünscht - nicht gezählt, 
so waren es dann 12, die sich an der Verlosung beteiligten.)






Brodersbydchen ist die Gewinnerin.


Und irgendwie macht mir das Verlosen doch so viel Freude,
dass es auch dieses Mal wieder einen Trostpreis gibt.
Dieser geht an:


Elisabeth J.-S.



Bitte mailt mir doch Eure Adressen,
damit das Gartenglück zu Euch findet.


Für alle anderen gibt es noch ein wunderschönes Zitat:


Man ist dem Herzen Gottes 
 nirgendwo näher als in einem Garten.
(D. F. Gurney)


Ich wünsche euch viele Stunden voller Gartenglück
und die nächste Verlosung kommt bestimmt.

Sonntag, 14. April 2013

Sonntagsfreude

Am Sonntag einen Blick auf die vergangene Woche richten: 
Bild(er), Worte, Gedanken... die ein Lächeln ins Gesicht zaubern,
 einfach gut tun oder ohne große Erklärung schlicht und einfach eine Sonntagsfreude sind  - 
Nach einer Idee von Maria von Kreativberg.



Endlich wieder die Wäsche draußen auf der Leine trocknen.


O, wie sie duftet!



Samstag, 13. April 2013

Hurtig, Kinder kommt zu Tisch

Hier ein Beitrag aus der schnellen Nebenbei-Küche:

(Fast) immer Samstags ist unser großer Sohn mit der kleinen Maus zu Gast. Samstags ist aber meist auch einiges zu tun, was in der Woche mit ihrem vollen Programm nicht geschafft wurde. Am liebsten koche ich dann für uns 7 etwas, was sich nebenbei erledigen lässt.


So ein Gemüseblech wird von allen gern gegessen, denn jeder kann sich auswählen, was er davon mag. Diesmal dabei:
  • Champignons
  • Frühlingszwiebeln
  • Maiskolben
  • Rote Beete
  • Paprika
  • Äpfel
  • Kartoffeln
  • Öl
  • geriebener Käse
  • Schafskäse
Das Backblech einfach mit etwas Öl einpinseln und etwas Öl über das Gemüse träufeln. Etwas salzen mit Kräutersalz und im Ofen vor sich hin backen lassen. (ca. 20 min). Dann noch etwas geriebenen Käse darüber gegeben. Und z.B. Schafskäse mitbacken.



Dazu gab es selbstgebackene, kleine Dinkelbaguettes. 
Rezept siehe hier.


Und natürlich Bärlauchbutter. Die ist schnell hergestellt.



Mittwoch, 10. April 2013

Gartenglück-Verlosung


Willst Du für eine Stunde glücklich sein, so betrinke Dich.
Willst Du für drei Tage glücklich sein, so heirate.
Willst Du für acht Tage glücklich sein,
so schlachte ein Schwein und gib ein Festessen.
Willst Du aber ein Leben lang glücklich sein,
so schaffe Dir einen Garten.
(aus China)


Noch regnet es hier immer wieder und ein eisiger Wind pustet einen richtig durch. Aber irgendwann muss er doch richtig ankommen, der Frühling! Und dann beginnt endlich wieder die Zeit des Gartenglücks. Damit die Zeit bis dahin nicht zu lang wird, gibt es jetzt ein kleines Gartenglück in Tüten. Wer die Zeit bis zum wirklichen Gartenglück kaum noch abwarten kann, vielleicht jetzt schon einmal ein ganz klein wenig in der Erde "wühlen" möchte, wer von bunter Blütenpracht oder großen Kürbissen träumt, für den ist diese kleine (!) Verlosung gedacht. Für den Gewinn braucht man keinen großen Garten, ein paar Blumentöpfe reichen auch aus.  ;-)
Mehr wird jetzt aber nicht verraten. (Ich liebe Überraschungen. Aber das habe ich ja schon irgendwann einmal erzählt.) 






Alle, die bis zum Sonntag, den 14.4.2013 um 23.59 Uhr unter diesem Post einen Kommentar hinterlassen (und volljährig sind), nehmen an der Verlosung teil. LeserInnen ohne eigenen Blog hinterlassen bitte ihre E-Mail-Adresse im Kommentar. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.
Gern könnt Ihr die Verlosung verlinken.





Montag, 8. April 2013

Der Geschmack nach Frühling

Nach einer Radtour mit Freunden kam Söhnlein Klein mit einem Rucksack voll Bärlauch wieder. Der wollte natürlich verarbeitet werden. Da man aber nicht sieben Tage die Woche Bärlauchbutter essen kann (warum eigentlich nicht), wurden die grünen Gesellen zu

Bärlauchpesto

Zutaten:


  • ca. 200 g Bärlauch
  • 60 g Pinienkerne (das ist eine Tüte)
  • 90 g Sonnenblumenkerne  (150 g Pinienkerne sind natürlich auch toll, aber da ist auch sehr kostenintensiv)
  • zwei Knoblauchzehen 
  • reichlich 500 ml Öl  (halb Olivenöl, halb Sonnenblumenöl)
  • ca. 200 g Parmesan
  • Kräutersalz nach Geschmack


Zubereitung:


Bärlauchblätter waschen und in der Salatschleuder sehr gründlich trocken schleudern (oder: auf Küchenkrepp sehr gut trocknen – wenn man, wie ich, keine Salatschleuder hat). Anschließend grob hacken und in eine Rührschüssel geben. Knoblauchzehen hacken und mit der Kernemischung dazugeben. Öl aufgießen. Mit dem Pürierstab fein pürieren.
Käse reiben und gut untermischen. Mit dem Kräutersalz abschmecken.

Dieses Gemisch in Gläser füllen und etwas Öl aufgießen, sodass die oberste Schicht bedeckt ist. Vor Licht und Sonne schützen.
Im Kühlschrank ist dieses Pesto bis zu einem Jahr haltbar. Es muss aber immer von einem feinen Ölfilm bedeckt sein.




Guten Appetit!



Wer sich nicht sicher ist, ob das wirklich Bärlauch ist, was da in seinem Korb gelandet ist, schaut am besten hier.  Auf der Webseite hat sich  Johanna Saueregger viel Mühe gegeben. Mit vielen Fotos und sehr detailierten Beschreibungen sind die Erkennungsmerkmale von Bärlauch, Maiglöckchen,
Herbszeitlosen und dem jungen Aronstab oder dem Salomonssiegel erklärt. 

Und man riecht es! Einen Geschmackstest sollte man aber nicht machen, wenn man sich nicht sicher ist, denn Maiglöckchen, Herbstzeitlose oder Salomonssiegel sind giftig.

Sonntag, 7. April 2013

Puppenstuben Nachtrag

Töchterlein Groß hatte die Nähmaschine aufgebaut, um aus Herrn Seltenartigs alter Jeans ein punkiges eigenes Stück zu nähen. O-Ton: "Ach, das macht Spaß sich die Klamotten selbst zu nähen. Vor allem weil man nichts falsch machen kann. Punkig ist es immer richtig."

Und da das Maschinchen schon mal auf dem Esstisch stand, gab es schnell noch die ersehnte Handtuch-Kollektion für Töchterlein Klein. Nicht gehäkelt, sondern aus einem regenbogenbunten Frottee- Rest genäht. 



Morgen beginnt nun wieder der Alltag. Auch schön. Nur ein deutlich anderes Tempo...





Sonntagsfreude

Ich konnte Anu von Rabenfilz eine kleine Freude machen und habe nun eine große Freude zurückbekommen. Lange schon bewundere ich ihre Filzkunstwerke. Nun kam als Dankeschön dieses wunderschöne Teil bei mir an:




Welch zauberhaftes Licht erfüllt den Raum, wenn dieses Filzlicht leuchtet! Eine Sonntagsfreude es so strahlen zu sehen.




Samstag, 6. April 2013

Schlaft, Püpplein, schlaft

Kinder, hingebungsvoll ins Spiel versunken, sind immer wieder eine Freude für mich. Manchmal bin ich ganz erstaunt, wie sehr unsere beiden Jüngsten mit ihren fast 10 und 12 Jahren immer noch fantasievoll spielen können. Draußen tauchen sie mit den Nachbarskindern stundenlang in verschiedene Rollenspiele ein und Bullerbü scheint oft doch in Deutschland zu liegen.

Auch drinnen wird noch viel gespielt. Unsere Jüngste ist eine liebevolle Puppenmutter. Alle Puppenkinder werden immer wieder gut versorgt. Heute wollte sie wissen, wie schwer denn 2jährige sind, denn sie müsse noch für ein Puppenkind die Anmeldung für den Kindergarten ausfüllen.
Da stand sie dann mit einem selbst entworfenen Formular und füllte es ganz gewissenhaft für ihr Puppenkind aus. (Warum das Gewicht für die Kindergartenanmeldung wichtig ist, war uns anderen allen ein Rätsel.)

Auch mit dem Puppenhaus, das früher ihrer großen Schwester gehört hatte, spielt sie sehr gern. Eigentlich ist das Puppenhaus, genauso wie der Kaufmannsladen immer nur eine bestimmte Zeit im Jahr für die Kinder bespielbar. Sonst stehen beide auf dem Dachboden. Der Kaufladen wird immer am Heilig Abend gut befüllt mit allerlei Leckerem (Rosinen, Nüssen, Datteln, Gummibärchen,...) und steht dann  im Esszimmer. Dort bleibt er oft bis Lichtmess stehen, so wie auch unser Weihnachtsbaum. War der Kaufmannsladen wieder auf dem Dachboden verschwunden, kam das Puppenhaus herunter. Durch die zeitliche Begrenzung blieb manches Spielzeug für alle unsere Kinder über viele Jahre interessant.

Seit Töchterlein Klein mit ihrer Freundin so beglückend Puppenhaus gespielt hatte, war klar, diesmal steht das Puppenhaus hier viel, viel länger als sonst. Täglich wird im Puppenhaus geräumt und umdekoriert, gebastelt und gemalt. Für das große Puppenmutterglück fehlte noch einiges. Erster Herzenswunsch war schönes Bettzeug für die Puppenkinder. Der ließ sich ganz leicht mit ein paar Stoffresten, etwas Vlies und ein paar Webbändern erfüllen.


Für's Doppelbett der Eltern





Für Brüderlein und Schwesterlein




Schlafzimmer: Der Teppich war in der Osterpost von der Patin



Kinderzimmer:
...und den Schrank hat Töchterlein heute für 3 Euro
im Bioladen erbeutet.  



Ach, ich freu mich, für solche Aktionen ist meist nur in den Ferien genug Zeit. Und dann muss die Nähmaschine erst einmal aufgebaut werden,... Aber war für eine Freude, Töchterlein Klein nun so froh zu erleben. Gleich wird wieder gepuppt und geräumt. Das nächste Seeligkeitsding sind Handtücher. Solche, wie ich sie schon für die Freundin von Töchterlein Klein zum Geburtstag gehäkelt habe. Mal sehen, wann ich dazu komme.






Freitag, 5. April 2013

This Moment

Inspiriert durch soulemama
{this moment - dieser Moment} - Ein Freitagsritual. Ein einzelnes Foto - keine Worte. Einfache, besondere, außergewöhnliche Momente.


Donnerstag, 4. April 2013

Frühlingsgeschmack

Ja, die Sonne war nun doch ein paar Mal zu sehen. Aber so richtig sprießen und sprossen tut es noch nicht, dass man fragen könnte:

Was rauschet, was rieselt, was rinnet so schnell? 
Was blitzt in der Sonne? Was schimmert so hell? 
Und als ich so fragte, da murmelt der Bach: 
"Der Frühling, der Frühling, der Frühling ist wach!"


Was knospet, was keimet, was duftet so lind? 
Was grünet so fröhlich? Was flüstert im Wind? 
Und als ich so fragte, da rauscht es im Hain: 
"Der Frühling, der Frühling, der Frühling zieht ein!"


Was klingelt, was klaget, was flötet so klar? 
Was jauchzet, was jubelt so wunderbar? 
Und als ich so fragte, die Nachtigall schlug: 
"Der Frühling, der Frühling!" - da wusst' ich genug!

(Heinrich Seidel)

Aber ein Frühlingsgeselle hat sich schon eingestellt. Bei unserem Osterwassergang war er zu entdecken. An der Kräuterspirale macht er sich bereits breit. Und im Wald, bei einer kleinen Radtour mit Freunden, hat Söhnlein Klein an ganzes Feld entdeckt.





Mmmh. lecker, Bärlauch!


Am liebsten mögen wir alle Bärlauchbutter. Die ist schnell zubereitet und man kann sie auch für diverse Gelegenheiten portionsweise einfrieren.


Rezept

250 g weiche Butter
ca. 6 Bärlauchblätter
etwas Salz

Bärlauch kurz waschen und trocken schleudern
mit einem scharfen Messer klein schneiden
mit einer Gabel den Bärlauch in die weiche Butter einarbeiten
nach Geschmack salzen


Wenn man den Frühling also noch nicht richtig spüren kann, schmecken kann man ihn schon (...wenigstens in einer Geschmacksrichtung.)