Montag, 8. April 2013

Der Geschmack nach Frühling

Nach einer Radtour mit Freunden kam Söhnlein Klein mit einem Rucksack voll Bärlauch wieder. Der wollte natürlich verarbeitet werden. Da man aber nicht sieben Tage die Woche Bärlauchbutter essen kann (warum eigentlich nicht), wurden die grünen Gesellen zu

Bärlauchpesto

Zutaten:


  • ca. 200 g Bärlauch
  • 60 g Pinienkerne (das ist eine Tüte)
  • 90 g Sonnenblumenkerne  (150 g Pinienkerne sind natürlich auch toll, aber da ist auch sehr kostenintensiv)
  • zwei Knoblauchzehen 
  • reichlich 500 ml Öl  (halb Olivenöl, halb Sonnenblumenöl)
  • ca. 200 g Parmesan
  • Kräutersalz nach Geschmack


Zubereitung:


Bärlauchblätter waschen und in der Salatschleuder sehr gründlich trocken schleudern (oder: auf Küchenkrepp sehr gut trocknen – wenn man, wie ich, keine Salatschleuder hat). Anschließend grob hacken und in eine Rührschüssel geben. Knoblauchzehen hacken und mit der Kernemischung dazugeben. Öl aufgießen. Mit dem Pürierstab fein pürieren.
Käse reiben und gut untermischen. Mit dem Kräutersalz abschmecken.

Dieses Gemisch in Gläser füllen und etwas Öl aufgießen, sodass die oberste Schicht bedeckt ist. Vor Licht und Sonne schützen.
Im Kühlschrank ist dieses Pesto bis zu einem Jahr haltbar. Es muss aber immer von einem feinen Ölfilm bedeckt sein.




Guten Appetit!



Wer sich nicht sicher ist, ob das wirklich Bärlauch ist, was da in seinem Korb gelandet ist, schaut am besten hier.  Auf der Webseite hat sich  Johanna Saueregger viel Mühe gegeben. Mit vielen Fotos und sehr detailierten Beschreibungen sind die Erkennungsmerkmale von Bärlauch, Maiglöckchen,
Herbszeitlosen und dem jungen Aronstab oder dem Salomonssiegel erklärt. 

Und man riecht es! Einen Geschmackstest sollte man aber nicht machen, wenn man sich nicht sicher ist, denn Maiglöckchen, Herbstzeitlose oder Salomonssiegel sind giftig.

Kommentare:

  1. Durch die fehlende Sonne ist es bei mir noch gar nicht wirklich angekommen, dass die Bärlauchzeit begonnen hat! Aber jetzt, da ich es bei Dir sehe, es stimmt- beim letzten am Waldrand spazieren gehen hatte ich den Duft in der Nase! Meine todo-Liste wird länger, lach!
    Liebe Grüße
    Gabi

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  2. Das könnte ich eigentlich auch mal ausprobieren... bei uns zu hause gibt es zwar kein Pesto, weil mein Mann das nicht mag, aber als Mitbringsel ist das ja auch eine super Idee. =)

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  3. O Nula, das ist eine herrliche Pestofarbe, absolut frühlingstauglich.

    Fröhliche Grüße

    Anke

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  4. Das hört sich ja lecker an.Ich kaufe immer ein Bio Bärlauchpesto.Dann Kartoffeln waschen halbieren,Gemüse waschen ,wir nehmen Zucchini,Tomate,Paprika und Gurke,kleiner schneiden.Ein Backblech einölen,alles drauf,mit dem Pesto einpinseln und dann bei 250 Grad ca. 30 Minuten in den Backofen.Dazu Brot und Cremefraiche Kräuter.
    LG
    Nicole

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