Donnerstag, 4. April 2013

Frühlingsgeschmack

Ja, die Sonne war nun doch ein paar Mal zu sehen. Aber so richtig sprießen und sprossen tut es noch nicht, dass man fragen könnte:

Was rauschet, was rieselt, was rinnet so schnell? 
Was blitzt in der Sonne? Was schimmert so hell? 
Und als ich so fragte, da murmelt der Bach: 
"Der Frühling, der Frühling, der Frühling ist wach!"


Was knospet, was keimet, was duftet so lind? 
Was grünet so fröhlich? Was flüstert im Wind? 
Und als ich so fragte, da rauscht es im Hain: 
"Der Frühling, der Frühling, der Frühling zieht ein!"


Was klingelt, was klaget, was flötet so klar? 
Was jauchzet, was jubelt so wunderbar? 
Und als ich so fragte, die Nachtigall schlug: 
"Der Frühling, der Frühling!" - da wusst' ich genug!

(Heinrich Seidel)

Aber ein Frühlingsgeselle hat sich schon eingestellt. Bei unserem Osterwassergang war er zu entdecken. An der Kräuterspirale macht er sich bereits breit. Und im Wald, bei einer kleinen Radtour mit Freunden, hat Söhnlein Klein an ganzes Feld entdeckt.





Mmmh. lecker, Bärlauch!


Am liebsten mögen wir alle Bärlauchbutter. Die ist schnell zubereitet und man kann sie auch für diverse Gelegenheiten portionsweise einfrieren.


Rezept

250 g weiche Butter
ca. 6 Bärlauchblätter
etwas Salz

Bärlauch kurz waschen und trocken schleudern
mit einem scharfen Messer klein schneiden
mit einer Gabel den Bärlauch in die weiche Butter einarbeiten
nach Geschmack salzen


Wenn man den Frühling also noch nicht richtig spüren kann, schmecken kann man ihn schon (...wenigstens in einer Geschmacksrichtung.)











Kommentare:

  1. Bärlauch habe ich leider bei uns noch nicht entdeckt. Dabei würde ich den gern mal verarbeiten.

    Liebe Grüße zum Wochenende

    Anke

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  2. Liebe Nula,
    ich freue mich auch schon auf den Bärlauch.
    Habe in unserm Park immer welchen gefunden.
    Muss doch direkt mal schauen gehen :-)
    Dein Rezept probiere ich mal aus.
    Ganz viele liebe Grüße Urte

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