Freitag, 30. August 2013

This Moment

inspiriert durch soulemama
{this moment - dieser Moment} -
Ein Freitagsritual. Ein einzelnes Foto - keine Worte. 
Einfache, besondere, außergewöhnliche Momente.
 
 

Dienstag, 27. August 2013

Sommertraum Verlosung



Die Ferien gehen immer mehr ihrem Ende entgegen. Auch draußen wird es herbstlicher. Der Sommer neigt sich. Die letzten schönen Sommertage habe ich wohl mit meiner Erkrankung verpasst. Aber den Sommer kann man ja in seinen Träumen immer wieder neu erstehen lassen.

Die längsten Sommerferien hatte ich vor zwei Jahren: Auszeit zwischen der ersten Klassenlehrerzeit und der jetzigen Klasse. Die drei Wochen nur für mich (das gab es in meinem gesamten Leben bisher nur dieses eine Mal) auf der Halbinsel Fischland-Darß waren ein so großes Glück. Drei Wochen zum Zeichnen, Malen, Lesen, Schreiben, Träumen, nichts Tun,... - drei Wochen von denen ich auch nach zwei Jahren immer noch zehren kann. In diesen Sommerferien habe ich ein Fotoalbum mit einigen meiner Fotos und Skizzen von dieser wundervollen Zeit und mit einigen gemeinfreien Gedichten erstellt.

Weil ja manche von euch die Ostsee mindestens auch so sehr lieben wie ich, dachte ich mir, ich lasse zwei Bücher drucken. Eins für mich und eins für jemanden von euch. Ich freu mich immer über eure lieben Kommentare, bin interessiert wie es euch geht, was ihr von euch in euren Blogs erzählt, bin inspiriert von eurer Kreativität, zum Nachdenken angeregt von euren Fragen an das Leben,... Ein Danke schön also!

Und damit es nicht die "Katze im Sack" ist, seht ihr hier schon einmal drei Doppelseiten:


 ***


***










Das Buch ist im Format A4 quer und ist 40 Seiten dick.

Am 11.9.2013 um 23.59 Uhr sind in ganz Deutschland die Sommerferien zu Ende. Ab da träumen wir also alle von den nächsten. ;-) Bis dahin läuft die Verlosung, habe ich mir gedacht. Mitmachen kann jeder, der wirklich Freude an diesem persönlichen Ostseegruß hat und einen Kommentar unter diesem Post hinterlässt.

Ihr könnt es gern verlinken!


Montag, 26. August 2013

Glück

Wenn das Antibiotikum wirkt, das Fieber schwindet, die Schmerzen auch...und ich - zwar irgendwie noch in Zeitlupe - mich wieder durch die Welt bewege.

Vielen lieben Dank für eure lieben Genesungswünsche!
Ich habe mich sehr darüber gefreut.

Dieses Mal war das Antibiotikum so rechtzeitig im Einsatz, dass es nicht so dramatisch wie bei den letzten 3 Erysipelen wurde. Welch ein Glück und welch Freude kann das Gefühl auslösen, dieses Mal nicht ganz so arg gebeutelt zu werden! Ich passe auch ganz brav auf, dass es keinen Rückfall gibt.





Freitag, 23. August 2013

Befindlichkeits-Telegramm

Wieder + schwer + krank. +++  2. + Erysipel + in + diesem + Jahr. +++ Wieder + Schmerzen. +++ Wieder + Antibiotika. +++ Ferien gehen anders!  

Mittwoch, 21. August 2013

Schwarzwaldtour

Heute lachte die Sonne wieder und so nutzten wir das schöne Wetter für einen weiteren Ausflug (fast) vor unserer Haustür. Wir wollten in Staufen den Weisheitsbaumpfad erkunden. Zuerst führte der Weg durch einen Weinberg. 
Riesling - soweit das Auge reicht.
Bereits in der Römerzeit hat auf dem Berg der heutigen Ruine der Stauferburg ein Wachturm gestanden. Unser Ausblick war herrlich. Solch weite Sicht gibt es in unserem Tal nicht. Da kann man sich im Gegenzug doch gut vorstellen, welchen Ausblick man vom gegenüberliegenden Berg hat. Immer wieder führten die Herren der Burg Fehden gegen die nahe Stadt Freiburg. Seit dem Dreißigjährigen Krieg ist die Burg eine Ruine, die bestimmt auch einen Ausflug wert ist.
Bevor wir den Weisheitsbaumpfad erreichten, rief uns der herrliche Wald zu sich und beschenkte uns mit wundervollen Eindrücken. Immer wieder schimmerte das Licht durch die Baumkronen und Harz war zu bizarren Formen erstarrt.
Unsere Kinder und der Hund genossen den Waldspaziergang sehr. Der Weisheitsbaumpfad wurde fast unwichtig.

Aber wir haben ihn dann doch noch wiedergefunden und die vielen schönen Texte und Gedichte gelesen. (Davon ein anderes Mal vielleicht mehr.)

In die Innenstadt von Staufen sind wir dann aber auch noch geschlendert. Schließlich wussten wir seit unserem Ausflug nach Lahr ins Süße Löchle, dass es in Staufen eine tolle Kaffeerösterei gibt.
Der Kaffee ist wirklich super lecker. Wir haben uns für unser Espresso-Kännchen die Sorte "Mephisto" mitgenommen - frisch gemahlen. Der ganze Rucksack duftete später danach.
Und so lauschig sind die Plätze, auf denen man den Kaffee bei schönem Wetter genießen kann.

Drin ist es auch ganz gemütlich. Und für die Kinder gibt es tolle Limonaden. Melone war der Favorit von unseren beiden.

Staufen trägt den Beinamen "Fauststadt". Dr. Johann Georg Faustus, eine wandernder Astrologe, Wahrsager und Magier, soll vom verschuldeten Burgherren als Goldmacher angestellt worden sein. In seinem Zimmer im Gasthaus Löwen am Marktplatz ist er bei einer Explosion ums Leben gekommen. Heute ringt das wunderschöne mittelalterliche Staufen immer noch mit den Folgen  einer anderen Katastrophe, die durch Geothermie-Bohrungen ausgelöst wurde. Über 260 Gebäude sind von der Beschädigung betroffen.






Staufen engagiert sich sehr, um die schöne Innenstadt zu erhalten. So waren wir bei unserem Stadtspaziergang vom Flair der bezaubernden Stadt beeindruckt.

Freitag, 16. August 2013

Durch Europa an nur einem Tag

Man muss nur den richtigen Ort auswählen, dann schafft man Europa sogar an einem Tag zu durchqueren. Nun können unsere Kinder nach den Ferien in der Schule erzählen: 'wir waren in Schweden und in der Schweiz und in Russland und in England und in Frankreich..., obwohl wir Urlaub in Bad Meingarten gemacht haben.'    :-)

Bisher hatten wir aus zweierlei Gründen einen Besuch dieses Ortes mit unseren jüngeren Kindern herausgeschoben. Grund eins: Die vielen Eindrücke, die nach einem Tag im Europa-Park erst einmal verdaut sein wollen (und sich nun, wo die Kinder größer sind, leichter verdauen lassen). Grund zwei: Die Kosten für eine 6-köpfige Familie.

Mit unserem ältesten Sohn waren wir an seinem Geburtstag im Europa-Park. Das ist nun schon mindestens 16 Jahre her, denn seine Geschwister waren noch nicht auf der Welt. Immer noch haben Geburtstagskinder bis 12 Jahre am Tag ihres Geburtstages bei Vorlage eines Ausweises freien Eintritt. Töchterlein Groß hatte schon mehrmals das Vergnügen, den Europa-Park ganz unabhängig von uns zu besuchen. Das größte Highlight für sie war vor 2 Jahren die Teilnahme am ersten Ehrmann Mädchen Fußball Camp im Europa-Park. Aber die beiden Jüngsten waren noch nie dort, obwohl es bis zum Europa-Park nicht weit ist und die Fahrgeschäfte (fast) vor unserer Haustür entworfen und hergestellt werden.

Die Firma Mack Rides GmbH begann 1780 mit dem Bau von Fuhrwerken und Postkutschen. 100 Jahre später wurden Wagen für Schausteller und Zirkusunternehmen gebaut. Ab 1920 wurden die ersten Fahrgeschäfte für Jahrmärkte hergestellt, 1975 der Europa-Park in Rust eröffnet.

Nun ging also ein lang gehegter Wunsch der beiden Jüngsten in Erfüllung: einen ganzen Tag im Europa-Park verbringen. Herr seltenARTig war mit den beiden von morgens an unterwegs. Spät in der Nacht kamen die glücklichsten Kinder nach Hause. Jede Fahrt wird noch immer genau geschildert. Was war langweilig, was war aufregend. Die große - immer noch verreiste - Schwester bekam am Telefon einen ausführlichen Bericht. Sohn Zwei schwärmt von der Blue Fire, die nur er gefahren ist. Töchterlein Klein ist sehr stolz, dass sie es gewagt hat, die Holzachterbahn zu fahren.

Aber auch solch ein "kleines" Abenteuer kann begeistern:








Mir aber, die ich zu Hause geblieben war, um den Hund zu hüten, haben sie einen gehörigen Schrecken eingejagt. Der Europa-Park schließt laut Plan im Sommer um 19.30 Uhr. Aller spätestens um 21.00 Uhr hätten sie wieder zu Hause sein müssen. Es wurde 21.30 .... 22. 00 ... 22.30 Uhr. Sie kamen und kamen nicht. Inzwischen hatte ich schon mit unserem Großen telefoniert. Auch er fand keine Staumeldungen, versuchte mich aber zu beruhigen. Ich wurde immer aufgeregter. Kurz vor 23.00 Uhr waren sie dann da. Kein Unfall, keine Panne.  Zum Glück! Der Europa-Park hatte wegen des schönen Wetters verlängerte Öffnungszeiten, die die drei natürlich bis zum letzten Moment (21.30 Uhr) ausgenutzt haben.

Tja, vielleicht sollten wir doch einmal über den Kauf eines Handys nachdenken! (Aber es gibt dort auch öffentliche Telefone. Man muss sie nur benutzen!)







this moment


inspiriert durch soulemama
{this moment - dieser Moment} -
Ein Freitagsritual. Ein einzelnes Foto - keine Worte. 
Einfache, besondere, außergewöhnliche Momente.



Donnerstag, 15. August 2013

Sommer - Essen

Ein Gemüse ist aus unserer Sommer-Küche nicht wegzudenken. Ein sehr altes Gemüse. Bereits vor ca. 3500 Jahren wurde es in Indien kultiviert und heute wird es weltweit angebaut und natürlich auch gegessen.  Sogar Heilwirkung hat unser Lieblingsgemüse: die Gurke.

Die Kinder lieben frische Gurke als Zwischenmahlzeit. Immer wieder hörte man an den vergangenen sehr heißen Tagen die Kühlschranktür klappen, das Messerschubfach klappern und dann schwuppdiwupp, war der Gurkenvorrat wieder um mindestens 8 cm geschrumpft.

Merkwürdiger Weise hat keines unserer Kinder Gefallen an meinen Lieblingsessen aus Kindertagen. Aber das ist gar nicht schlimm. So bleibt für uns Große genug übrig vom leckeren Schmorgurken-Topf. Joona, du bist natürlich auch herzlich eingeladen!



Schmorgurken-Rezepte gibt es ganz viele.
Die leckersten Schmorgurken meiner Kindheit kochte mein Onkel.
Aber die hier sind auch ganz lecker.

Schmorgurken-Rezept

Zutaten:
5 große Schmorgurken
1 Zwiebel
250 g Speck
5 Tomaten
150 ml Sahne
Pfeffer
Kräutersalz

Gurken von der Blüte zum Stiel schälen, halbieren, entkernen und in große Scheiben schneiden.(Und bei jeder Gurke testen, ob sie bitter ist!) Zwiebel schälen und klein hacken. Tomaten würfeln. Speck in einer Kasserolle (Eine große Anbratfläche ist praktisch.) anbraten.  Zwiebeln dazu geben. Dann die Gurken hinzufügen. Und auch die Tomaten hinzu tun. Anbraten und ca. 20 min zugedeckt schmoren lassen. Gelegentlich umrühren. Zum Schluss die Sahne dazu und diese etwas einkochen lassen. Bei Bedarf mit Kräutersalz und etwas Pfeffer nachwürzen.
Mit Pellkartoffeln einfach ein Gedicht.

Leider ist es gar nicht so einfach an die großen Schmorgurken zu kommen. Zur Not gehen auch Salatgurken. Aber die sind lang nicht so lecker. (Dafür aber auch nie bitter.)


Mittwoch, 14. August 2013

Sommerferien-"Alltag"

Kanufahrt im Garten-Pool







+++ lange + Schlafen +++
+++ viel + lesen +++
+++ Freunde + zu + Besuch +++
+++ draußen + essen +++
+++ Seele + baumeln + lassen +++
+++ Freunde + zu + Besuch +++
+++ Wäsche + waschen +++
+++ draußen + sitzen + und + reden +++
+++ kruschteln + und + einiges + verschenken + oder + wegwerfen 
+++ Ausflüge + machen +++
+++ Freunde + zu + Besuch +++
+++ Marmelade + auf frisch + gebackenen + Brötchen + essen +++
+++ Freunde + zu  + Besuch +++
+++ grillieren (ich liebe den schweizerischen Ausdruck) +++
+++ das + nichts Tun + genießen +++
+++ gewinnen +++
+++ mich + freuen +++

Sonntag, 11. August 2013

Sonntagsfreuden

Mit dem kleinen Kerl unterwegs sein, das ist eine echte Sonntagsfreude.
Obwohl das Leben mit einem Hund nicht unbedingt leichter und "unumständlich" ist, möchte ich unseren Herrn Hund nicht missen.
Gestern hat er für einige Aufregung gesorgt, weil ihm plötzlich das linke Bein sehr schmerzte und er es für längere Zeit nicht mehr belastete. War es doch ein Spinnenbiss? Oder hatte er sich beim Rennen gezerrt? Unsere tolle Tierärztin hatte selbst am Samstagabend noch ein für Ohr für die Not. Mit Globuli und Quarkwickel besserte sich der Zustand zusehends. Heute ist er (fast) schon wieder der Alte.

Eine echte Sonntagsfreude, dass der Kerli bei uns ist und dass es ihm wieder gut geht! Mehr Sonntagsfreunden-Sammler findet ihr bei Maria.




Freitag, 9. August 2013

This Moment


inspiriert durch soulemama
{this moment - dieser Moment} -
Ein Freitagsritual. Ein einzelnes Foto - keine Worte. 
Einfache, besondere, außergewöhnliche Momente.


Mittwoch, 7. August 2013

Schwarzwaldtour

Gestern haben wir zwischen allem Herumkruschteln, Aufarbeiten von liegen Gebliebenen, Garten genießen,... wieder einen Ausflugstag eingeschoben. Dieses Mal bewegten wir uns in eine Richtung, die uns doch noch unbekannt ist, obwohl wir schon 10 Jahre hier wohnen.

Der Tag begann bereits mit einer riesigen Überraschung. Vielen Dank, liebe Roswitha. Roswitha hatte Jostabeeren-Marmelade gekocht und darüber in ihrem Blog berichtet. Und wir haben wegen unserem Umzug seit 10 Jahren keine Jostabeeren mehr im Garten. Das hatte ich Roswitha geschrieben. Und schwupp die wupp kam hier pünktlich zum Frühstück ein Päckchen mit Marmelade und Stecklingen an. Die Marmelade ist super lecker!!!

Gut gestärkt konnten wir also in Richtung Lahr aufbrechen. Im Teilort Sulz ist mit Unterstützung der badenova am Sulzbach ein Themenpfad zur Lebenswelt Wasser entstanden. Der Wasserpfad im Sulzbach wäre aber auch ohne die kleine Stationen mit Information und Aktionsmöglichkeit  eindrucksvoll. Hat man den kleinen "Dschungel" durchquert,
führt der Weg am Bach entlang und immer wieder durch den Bach. Hier ist entsprechendes Schuhwerk ratsam. Wir sind aber auch ganz oft barfuß gelaufen.

Hin und wieder gibt es Stege oder Trittsteine, aber ganz oft eben auch nicht. Bei den Temperaturen war es ein großes Vergnügen, immer wieder durch den Bach zu waten und sich zu erfrischen. Manchmal wirkte das Bachbett wie Meeresboden an anderer Stelle waren Steine aufgeschichtet. Das mussten unsere Kinder natürlich auch gleich ausprobieren.
Es gibt, wenn man Glück hat, nicht nur seltene Tiere zu bestaunen, sondern auch viele Pflanzen. Immer wieder war der Aaronstab zu entdecken, gleich am Anfang standen Schachtelhalme Spalier 
und die Bäume bilden ein schützendes Dach und lassen einen vermuten, mitten durch den Wald zu wandern.  
Das ist aber gar nicht so. Denn rechts und links sind Wiesen und Weideland. So riefen die Highländer mit ihren Kälbchen bei unserem seit frühesten Kindertagen (und immer noch) Kuh-begeisterten Sohn große Freude hervor.
Immer wieder glitzerte der Bach als wäre dort ein Goldschatz versteckt.
Während die Kinder an der Wasserstation experimentierten,
braute sich über uns etwas zusammen. Ein Blick an den Himmel verriet:

Höchste Zeit zum Auto zurückzukehren! So hatten wir gar keine Zeit, die wunderschöne Sommerwiese ausgiebig zu bestaunen. Flotten Schrittes ging es auf dem Rundweg zurück.

Gerade noch vor dem großen Regen kamen wir im "Süßen Löchle" an und befanden uns nun mitten in einer Zeitreise. Allen Vintage Begeisterten ist eine Einkehr in diesem denkmalgeschützten Cafe sehr zu empfehlen. Die Uhren sind hier an sehr vielen Stellen wie im Jahr 1921 stehen geblieben. Verkaufsraum und das Cafe sind damals im Stil des Art deco eingerichtet worden und alles ist noch heute so erhalten. Damit dieses Cafe in seiner Form weiter bestehen kann, hat sich eine gemeinnützige Aktiengesellschaft gegründet. Was für eine tolle und engagierte Idee! Der Kuchen schmeckte lecker. Wir haben jeweils eine Sorte verputzt, die sich zu Hause nicht zu backen lohnt, weil die Kinder sie nicht essen: Rhabarber  mit Eischnee und Johannisbeer mit Knusperdecke. Die Preistafel gilt leider nicht mehr. Aber auch der Kaffee war superlecker. Er wird hier geröstet. (Ach, das ist schon wieder eine Idee für einen neuen Ausflug.) 

Die Kinder wählten lieber die handfester Variante: Butterbretzel. Und hinterher gab es ein Bauernhof-Eis für sie.

Und weil wir auf der Rücktout beim Bauernhof-Eis Hersteller vorbeifuhren und passender Weise eine Kühltasche dabei hatten, mussten wir natürlich anhalten und Eis für zu Hause und die daheim gebliebene große Tochter mitnehmen. Die Kinder sind begeistert vom Himbeer-Sorbet und Toffee-Eis und wir Großen von der Schwarzen Johannisbeere mit einem Hauch Wodka.

***

Die Große hat nämlich in der Zeit ihrem Koffer gepackt und ihr Zimmer grundgereinigt. Heute morgen ist mit ihrer Freundin mit "Mein Fernbus" nach Berlin gedüst. 

Gute Reise, meine Große - und viele schöne Erlebnisse 
in den nächsten 14 Tagen! 




Dienstag, 6. August 2013

Sommerferienabenteuer

Unser jüngerer Sohn liebt sportliche Herausforderungen. So gehören Slackline und Skateboard zu seiner Grundausstattung. Aber ein Herzenswunsch blieb lange Zeit unerfüllt. Da uns unser Urlaub  in diesem Jahr hauptsächlich nach "Bad Meingarten" führt, haben wir zusammen mit den Großeltern beschlossen, Geburtstag und Weihnachten vorzuverlegen und ihm sein Geschenk am Anfang der Sommerferien zu überreichen - ein BMX-Rad. So kann er es den Sommer durch ausgiebig nutzen.

Nachdem in unserer Einfahrt bereits alle möglichen Hindernisse aufgebaut waren, stand jetzt ein Ausflug zum Dirt-Park Freiburg an. Hier gab es fachmännischen Rat und gute Anleitung für die nächsten Schritte, ähm Tricks natürlich.

Kleine Impression von drei spannenden Stunden:

***
 ***
***
***
***
***

Ich habe übrigens eine Marktlücke entdeckt. Scheuklappen und Beißringe für Mütter, die ab und an zuschauen. Ich weiß manchmal nicht so wirklich, wo ich das Adrenalin hin veratmen soll, dass mir durch den Körper schießt, wenn ich zuschaue. Da wären mir Scheuklappen und ein Beißring sehr willkommen. ;-)




Montag, 5. August 2013

Jack and the Beanstalk


Ich liebe Märchen. Sehr zu meiner Freude kann ich in meinem Beruf immer wieder Märchen erzählen (oder vorlesen). Wobei ich viel lieber erzähle als vorlese, weil so eine ganz andere Verbindung zwischen Erzähler und Zuhörer entsteht. Jede Kultur hat ihre eigenen Märchen und doch ziehen sich manche Märchenbilder durch ganz viele Märchen der verschiedenen Völker. An den Weltenbaum erinnert die Bohnenranke in dem englischen Märchen "Jack and the Beanstalk". 

Solch ein kleiner "Bohnenranken-Weltenbaum" wächst gerade an unserem Haus. Nur Jack kam bisher noch nicht vorbei, um daran hochzuklettern.
In der Pflanzenkunde-Epoche hatte der Klassenlehrer unseres Sohnes für jedes Kind eine Feuerbohne mitgebracht. Eine Zeit lang beobachteten die Kinder das Keimverhalten des Samens in der Schule. Jeder Samen kam in ein Glas und wurde mit Hilfe eines Schwamms feucht gehalten. Immer wieder betrachteten die Kinder, wie sich der Samen veränderte, aufplatzte, ein Keimling sich herausschob,... Jeder Schritt wurde im Epochenheft aufgeschreiben und aufgezeichnet.
Aber irgendwann will jedes Böhnchen mal in die Erde. So brachte Söhnlein die Feuerbohne mit nach Hause. Da er sie jeden Tag sehen wollte, bekam sie einen Platz direkt am Haus. Inzwischen schaut sie bald ins Arbeitszimmerfenster im zweiten Stockwerk. Und wer weiß, vielleicht sehe ich ja Jack doch noch irgendwann hinauf klettern. 

Sonntag, 4. August 2013

Sonntagsfreuden

Unterwegs im Schwarzwald. 
Eine liebe Einladung eines Kollegen bescherte uns eine wundervollen Urlaubstag (fast) vor der Haustür. Richtung Furtwangen schlängelt sich die Straße durchs Simonswälder Tal. Einen herrlichen Ausblick gibt es am Aussichtpunkt "Drei-Täler-Blick".

Weiter geht die Fahrt vorbei an der Kalten Herberge,
einem Gasthaus mit sehr interessanter Geschichte.

Die typische Schwarzwaldlandschaft mit Weidewirtschaft lädt eigentlich zum Anhalten und Wandern ein. Doch wir wollen weiter.
Auch den Titisee lassen wir hinter uns, um endlich am Schluchsee anzukommen.
Der Schluchsee ist in der letzten Eiszeit durch die Vergletscherung des Feldberggebietes entstanden. Ursprünglich war er 3 km lang. Vor über 80 Jahren wurde der Wasserspiegel durch die Errichtung einer Talsperre um ca. 30 m angehoben. Heute ist der Schluchsee, je nach Wasserstand, ungefähr 7.5 km lang und 1,5 km breit und damit der größte See im Schwarzwald. Nicht nur für Wassersportler ein tolles Ziel.

Während sich ältere Semester vom St. Nikolaus, ähm von der St. Nikolaus, über den See schippern ließen,

waren unsere Kinder vom Selberfahren begeistert. Da der Wind sich noch ausruhte, war das aufblasbare Kanu genau richtig.
Für die große Überfahrt über den ganzen See hieß es dann erst einmal das Kentern üben. Gar nicht so leicht, das Kanu zum Umkippen zu bewegen.












Aber irgendwann hatte Sohn 2 die Technik raus und dann wurde munter Seenot und Rettung aus Seenot gespielt.








Und der Wind hatte dann doch noch Erbarmen mit uns. Denn nach einem kleinen, kurzen Nieselregen war nicht nur die Sonne wieder da, sondern endlich auch ein Wind, der das Segeln möglich machte.
Auf der Rücktour dann noch ein kleiner Zwischenstopp im Berggasthaus "Lachenhäusle". Ihr wisst schon, es war inzwischen Nachmittag, dringend Zeit für ein kleines Kaffee-Päuschen. Nicht nur der Cappuccino tat gut,














auch der Ausblick ist dort oben herrlich. Die Terrasse geht fast um das ganze Haus. So ließ sich leicht ein Sitzplatz finden. Sohn 2 stärkte sich nach seinem Wasserabenteuer an einer Kinderportion Spätzle mit Rahmsoße. Töchterlein und uns reichte nach einem ausgiebigen Picknick am Schluchsee etwas zu trinken und eine Eis. Und wir genossen den herrlichen Blick bis zu den Vogesen.




So ein Ausflug, und das auch noch bei herrlichem Wetter, ist eine echte Sonntagsfreude. Mehr Sonntagsfreuden-Sammler gibt es bei Maria.