Sonntag, 1. September 2013

Sonntagsfreuden



Sonntagsfreude: Zusammen frühstücken.

Gemeinsam zu essen ist uns sehr wichtig. Nicht nur uns Erwachsenen, sondern auch unseren Kindern. Sicher, sie sind es gewohnt. Denn ab dem Moment als ein jedes von ihnen mehr als die Muttermilch zu sich nahm, saßen und aßen sie am Tisch mit. Gemeinsam zu essen, das ist ein Ritual, an dem alle gern teilhaben. So fühlt sich ein Essen, wenn jemand am Tisch fehlt, oft unvollständig an. Und das erste gemeinsame Essen mit der großen Schwester,  als sie endlich wieder aus Berlin zurückgekehrt war, wurde wieder zelebriert. Auch während der Schulzeit versuchen wir, so oft wie möglich gemeinsam zu essen. So frühstücken wir an Schultagen gemeinsam  und essen anhängig vom Nachnmittagsunterricht unser Mittagessen. Abends hängt es oft von den verschiedenen Terminen ab, ob ein gemeinsames Essen möglich ist. Und es kann schon vorkommen, dass Sohn Zwei enttäuscht ist, wenn wir mit dem Essen nicht auf ihn gewartet haben.

Die wichtigste Mahlzeit im Hause seltenARTig ist aber das Sonntagsfrühstück mit selbst gebackenen  Brötchen, leckerem Latte Macchiato, frischen Frühstückseiern und manch anderen Köstlichkeiten. Jetzt in den Ferien ist jedes Frühstück relaxt und entspannt. Aber das Sonntagsfrühstück ist das Sonntagsfrühstück! Da stehen eben Dinge auf dem Tisch, die es nicht jeden Tag gibt. So fragten unsere Kinder früher immer: "Ist heute Sonntag?", wenn es ein Frühstücksei gab.

Und das gemeinsam zu genießen ist eine echte Sonntagsfreude.



Kommentare:

  1. Zusammen frühstücken ist für mich auch eine Freude, leider verschieben sich am Wochenende die Aufstehzeiten unserer Kinder mit zunehmendem Alter in die Mittagsstunden. Am Wochenende wird dann oft für die Großen ein 2. Frühstück das 1. der Kinder, und das kann dann durchaus auch mal so aussehen, wie du es beschreibst.
    Im Alltag ist es das Abendbrot (meist als Mittagessen), bei dem wir alle zusammen sitzen und erzählen.
    Genießt noch eine weitere leckere Brötchenhälfte ...
    Birgit

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  2. Oh, ich liebe das Sonntagsfrühstück sehr...leider musste es heute ausfallen, denn wir waren seit 7.00 Uhr bereits unterwegs...zum Arzt...LG Lotta.

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  3. Wie recht du hast! Wir versuchen auch so oft es geht zusammen zu essen. Wobei das gemeinsame Frühstück nur am Wochenende stattfindet, wir dafür aber abends zusammen kochen und essen. Deine Brötchen sehen so lecker aus!
    Ich wünsch dir noch einen schönen Sonntag!
    Gina

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  4. Hallo NULA, Hallo Familie seltenArtig,
    es bereitet so viel Freude mit euch sinnbildlich gemeinsam am Frühstückstisch zu sitzen und eure "Rituale" zu erleben. Man findet solche Einstellung und solchen Familiensinn nicht mehr so häufig. Da geht jeder nach Wunsch an den Kühlschrank oder in den Suppentopf. Dabei geht so viel Gemeinsamkeit und Möglichkeit für einen gedanklichen Austausch verloren. Entfremdung möchte ich es nennen. Wir schätzen solche Rituale in der Großfamilie auch, denn zu zweit realisiert sich ein gemeinsames Frühstück, das gemeinsame Mittagessen und Abendbrot viel einfacher.

    Euch einen tollen Familiensonntag,
    egbert

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  5. Hallo Nula,

    stimmt genau uns ist das frühstücken am WE auch sehr wichtig. Wir nehmen allerdings auch den Samstag dazu. Samstags gehe ich meistens einkaufen und bringe dann frisces Obst usw mit. Und dann wird an beiden Tagen in Ruhe gefrühstückt und geschlemmt.

    LG

    Barbara

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  6. Oh, ich mag das auch so sehr, ausgiebig und alle zusammen zu frühstücken. Aber wie oben schon gesagt, je älter die Kinder, desto später kommen sie in den Ferien aus den Federn. Nun ja, dann trifft man sich eben beim Mittagessen... Hauptsache, dass alle es genießen!

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  7. Wie schön, Deine Worte! Gemeinsam Essen/Frühstücken ist wirklich ein wunderbares, wertvolles Ritual. Die Brötchen sehen sehr lecker aus. Liebe Grüße!

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  8. Liebe Nula,
    wir lieben auch das Sonntagsfrühstück, einfach mal Zeit haben, noch einen zweiten oder dritten Kaffee trinken, Brötchen oder leckeren Stuten...Gespräche....
    Als wir noch keine Kinder hatten, waren wir Sonntags schon mal in einem Kaffee in Detmold frühstücken...da fand ich es immer ganz toll, es gab große Tische, wo ganz viele Eltern mit ihren Kindern saßen, frühstückten ganz locker, erzählten....später mit unseren Kindern, haben wir leider woanders gewohnt ! Aber wir sind auch gerne zuhause, haben aber auch mal gerne Freunde hier,
    zum Frühstück !
    Liebe Grüße,
    Deine Birgit
    P.S.: Deine Brötchen sehen total lecker aus !

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  9. Liebe Nula,

    eine gute Tradition, die ihr da pflegt. Ein gemeinsames Frühstück gibt es bei uns in der Familie nicht. Herr Schwanenweiß steht früh auf, der Große schläft lange, und ich bin nicht so der klassische Frühstücker. Dafür gibt es am Wochenende immer Mittagessen, und da sitzen wir dann zusammen. Und am Freitag Abend gibt es ein gemeinsames Abendbrot, bei dem der Große seinen Bericht aus der Hamburger Woche gibt.

    Allerbeste Grüße zum Septemberstart

    Anke

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  10. Ich fühle mich zurückversetzt in die Sonntagsfrühstückszeit meiner Kindheitsfamilie..., mit Sonntagsei und einem Riegel Sonntagsschokolade... ;-). Gemeinsame Mahlzeiten sind etwas sehr Schönes, Verbindendes, Kommunikatives. Bei mir sind nun alle Kinder ausgeflogen, um so schöner, wenn sie von Zeit zu Zeit hier sind. Ganz, ganz schön! Aber auch das Wochenendfrühstück zu zweit, und so lange es geht, draußen, ist mir ein liebes Ritual. Dir einen ganz lieben Gruß Ghislana

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  11. Das ist bei uns genauso,wir versuchen immer alle an den Tisch zu bekommen und das von Klein auf .Die Kinder kennen es nicht anders.Die Wochenenden sind uns heilig und oft backen und kochen wir extra Leckerreien für unser gemütliches zusammen sitzen.Und wenn wir es in der Woche nicht schaffen dann versichen wir auf auf eine Tasse Tee am Nachmittag zusammen zu kommen.
    Euere Brötchen sehen ja lecker aus,da bekommt man gleich hunger.
    LG
    Nicole

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  12. liebe Nula, das ist schön!!!
    auch wir haben immer darauf geachtet, so viele Mahlzeiten wie möglich gemeinsam einzunehmen und das ist uns auch gelungen, da mein Mann meistens mittags zuhause ist.
    Auch das Abendbrot versuchten wir, immer zusammen zu machen. Das ist wichtig, und wir essen lecker, unterhalten uns, ein Ritual vom ersten Tag an, das den Kindern und uns so viel gibt und gegeben hat. Ich finde das so wichtig!!Und essen vor dem Fernseher gab und gibt es bei uns auch nicht, da sind wir auch ganz altmodisch!
    dein Päckchen geht in den nächsten Tage an dich los, ich will es noch bisschen aufhübschen ,o))
    Herzliche Grüße, cornelia

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