Freitag, 31. Januar 2014

This Moment - Mit mir können sie es ja machen

inspiriert durch soulemama
{this moment - dieser Moment} -
Ein Freitagsritual. Ein einzelnes Foto - keine Worte. 
Einfache, besondere, außergewöhnliche Momente.

Dienstag, 28. Januar 2014

白鳥 - [haku·chô]

Ich weiß wirklich nicht, wo es herkommt: Das Interesse von Töchterlein Groß und Söhnlein Klein für das ferne Land der aufgehenden Sonne.

Beide machen seit über einem Jahr Aikido und haben jetzt auch mit Kenjutsu, dem Schwertkampf begonnen. Es ist nicht nur die sportliche Herausforderung, die die beiden begeistert, sondern auch die buddhistische Haltung, die das Training im Dojo prägt. Kommen die beiden am Abend nach dem Training zurück, wird noch gefachsimpelt, wie man welche Übung besser umsetzen könnte. Und vor allem, wie man sich die japischen Bezeichnungen gut merken kann.

Töchterlein Groß hat inzwischen ernsthaft begonnen, sich damit auseinander zusetzen, wie sie für einen längeren Zeitraum nach Japan gelangen könnte. Im Moment grübelt sie über eine Möglichkeit der Finanzierung nach und hat begonnen, Japanisch zu lernen. Außerdem verschlingt sie Romane, die in Japan spielen.


Söhnlein Klein hat sich zur Japanliebe noch mit dem Papierfaltvirus infiziert. Ein Klassenkamerad hat ihn angesteckt. Ich finde das ja supertoll, wenn 7. Klässler sich für so etwas begeistern! Aus vielen, immer nach dem selben Prinzip gefalteten Einzelteilen hat er diesen Schwan - ganz ohne Anleitung - zusammengesteckt.


So, diesmal schaffe ich auch, etwas zum Creadienstag
zu schicken. (Auch wenn ich mich hiermit mit den Schwanenfedern meines Sohnes schmücke.)


Nachtrag:

Als ich am Sonntagabend diesen Blogbeitrag schrieb, wusste ich noch nicht, dass der Schwan ganz auf Schwanenart paarweise auftritt. Schaut mal:


Ganz heimlich haben Söhnlein Klein und Töchterlein Klein aus dem einen Schwan ein Silberhochzeitsgeshenk gezaubert.





Montag, 27. Januar 2014

memories: Vor 25 Jahren...


... war es eiskalt, aber die Sonne strahlte hell und der Himmel war klar

... war ich im 5. Monat schwanger

... gab es nur einen mickrigen Strauß aus Nelken im Blumenladen in der kleinen Kreisstadt in der DDR, obwohl etwas anderes vorbestellt war

.... trug ich ein geliehenes weißes Kleid (aus West-Berlin), weil es im Osten keines zu kaufen gab, in das mein Baby-Bauch passte ("In diesem Zustand heiratet man nicht!")

... hatte ich weiße Pumps an den Füßen, die ich  nach einem Schuhladenmarathon über mehrere Wochen ergattert hatte ("Weiße Schuhe kauft man nur im Sommer!")

... hatte ich vor Aufregung ständig Nasenbluten (Besonders toll, wenn frau ein weißes Kleid trägt!)

.... gaben wir uns auf dem Standesamt das JA-Wort

... feierten wir ein klassisches Hochzeitsfest mit der ganzen Verwandschaft, wie wir es heute auf keinen Fall mehr feiern würden. 

 So gibt es heute kein rauschendes Silberhochzeitsfest mit allen, die damals dabei gewesen sind und noch leben und/oder mit unseren Freunden heute. Obwohl es doch allen Grund zu feiern gibt, denn wir sind manchen Berg gemeinsam gestiegen, sind durch manches Tal gewandert, haben uns gut getan, haben es uns schwer gemacht, haben uns aneinander entwickelt, haben Federn gelassen,...

Doch das wollen wir nur für uns feiern. In 25 Jahren mit 4 Kindern (und einem Kind, dass sich bereits auf dem Weg in die Welt wieder verabschiedet hat) und nun schon zwei Enkeln kam eines oft zu kurz: nur für uns Zeit. Zeit ist immer noch Mangelware und ein Silberhochzeitstag am Montag in einer Schulwoche ist wirklich nicht gut platziert, denn das tägliche Alltags-Hamsterrad drehte sich auch heute weiter.

So gab es heute "nur" Hochzeitssuppe

 und leckere Zitronencreme.
 
Aber bald werden wir zu zweit einen tollen Gutschein von mydays.de einlösen. Da bin ich mal gespannt, ob unser kleines "Ganz für uns Fest" so besonders wird, wie wir es uns wünschen.


memories - nach einer Idee von Brigite von Amselgesang.

Sonntag, 26. Januar 2014

Narri Narro

..die Fasnet hat begonnen.
Nein, wir sind nicht auf jedem Umzug anzutreffen. Aber wenn die 5. Jahreszeit einbricht, dann nehmen wir uns vor, auf genau einen Umzug zu gehen. 

Dieses Mal zum ersten Mal mit unseren beiden Enkeln und unseren zwei Jüngsten. Die beiden Großen schüttelten sich schon beim Gedanken mitzukommen.

Die Enkelmaus aber machte sehr deutlich, dass sie nach der Hälfte des Umzugs lieber mit Herrn seltenARTig wieder nach Hause wollte. Da halfen auch die vielen Süßigkeiten nicht mehr, die die Hexen verteilten. Oder dass eine Hexe sie sogar unter die Maske schauen ließ, um zu zeigen, dass da wirklich Menschen darunter sind. Die Figuren der Alemannischen Fasnacht sind doch sehr eindrücklich. Hänschen Klein hingegen freute sich über die ihm gereichten Brezeln und winkte immer wieder munter den unheimlichen Wesen zu.

Aber seht selbst, manche scheinen einem unliebsamen Albtraum entsprungen.

 


 


Guggenmusik gab es auch zu hören. Und die mag ich meist sehr. Jedenfalls viel lieber als Partymusikgedröhn aus dem Lautsprecher. Selbst gespielt ist selbst gespielt!

Und Söhnlein Klein denkt nun über ein fahrbares Schlagzeug nach. Zum Glück ist er ja der größte Tüftler und Bastler der Familie. Was aus der Idee wohl wieder werden wird...





Sonntagsfreude

O, ich freu mich so!
Ich habe Tickets für's ZMF gekauft - für eine echte gute Laune Band.
Im letzten Sommer wäre ich am liebsten nach Bremen gefahren, um die vier norwegischen Musikerinnen live als Vorband zu den Ärzten zu erleben. Aber da ich dann mit einer Wundrose flach lag, brauchte ich nicht mehr darüber nachdenken.

Und nun spielen sie im Juli fast vor meiner Haustür.... o juchhu! juchhu! Katzenjammer wird in Freiburg spielen!!!!

Die Vier lösen so gar keinen Katzenjammer in mir aus, sondern spielen eine Musik, die einfach fröhlich macht. Schon wenn ich daran denke, fangen meine Füße an zu tanzen. Alle Bandmitglieder der Folk-Rock-Band beherrschen eine lange Liste von Instrumenten, darunter so tolle wie Bass-Balalaika.

Und manchmal spielen sie auch auf mehr als einem Instrument gleichzeitg.
 

Habe ich euch schon gesagt, dass ich mich darauf freue... ;-)



Mehr Sonntagsfreuden gibt es bei Maria vom Kreativberg.

Freitag, 24. Januar 2014

This Moment - Hänschen Klein

inspiriert durch soulemama
{this moment - dieser Moment} -
Ein Freitagsritual. Ein einzelnes Foto - keine Worte. 
Einfache, besondere, außergewöhnliche Momente.




Mittwoch, 22. Januar 2014

Leckere Überraschungskiste

Wir wohnen ja recht ländlich, so sind die Einkaufsmöglichkeiten - vor allem in Bio-Qualität - nicht so üppig gesät und immer mit Fahrerei verbunden. Unser Lieblingsladen ist ein kleiner Naturkostladen in der nächsten Kleinstadt, der auch Menschen mit Behinderungen beschäftigt. Hier wird man persönlich begrüßt, das Einkaufstempo ist so, dass man gern wieder kommt und oft gibt es auch noch eine Einladung zum Cappuccino. Aber wenn unser "Alltagshamsterrad" dreht, ist es nicht immer leicht, zu den Ladenöfffnungszeiten hinzukommen.

So war ich über die Einladung von "bringmirbio" erfreut, diesen Onlineversand zu testen. Früher wurden wir oft von einer Abo-Bio-Gemüsekiste aus der Nähe beliefert. Aber der gemüsige Inhalt traf nicht immer die eingeschränkten Geschmacksnerven unserer Kinder. Und ein "Dies nicht - und das nicht - und das auch nicht - Abo" wurde mir auf die Dauer zu umständlich. Als tegut vor vielen Jahren Biolebensmittel versendete, hatten wir das schon einmal ausprobiert und waren damals sehr zufrieden. Da hatten wir aber immer nur Hülsenfrüchte, Getreide, Nudeln, Nüsse, Rosinen,.. also Trockenwaren bestellt, die deutlich günstiger waren als im Bioladen im dem Ort, in dem wir damals wohnten. Das Angebot von "bringmirbio" geht darüber weit hinaus.

Zum einen gibt es vielfältige Kisten, die die verschiedenen Bedürfnisse ganz unterschiedlicher Naturkostkunden zu berücksichtigen versuchen. Aber man kann auch ganz individuell seinen Warenkorb füllen. Unser Einstieg war das Probierpaket "Kühlschrank leer". (Zur Zeit wird dieses Probierpaket nicht angeboten.) 

Unsere Jüngste war die Auspackerein und hoch erfreut über die Köstlichkeiten, die zum Vorschein kamen:

Alles war so gut verpackt, dass es heil und frisch bei uns ankam. Das Gemüse und das Obst waren knackig. Die Kräutercreme wurde auf dem Weg zu uns mittels Kühlpads gekühlt. Die Mischung dieses Paktes ist gar nicht so schlecht, wenn der Kühl- und Vorratsschrank leer sind, weil man vielleicht gerade im Urlaub war. Aber auch keine zwingend notwendige Zusammenstellung. Ich bin mehr eine "à la carte"- Einkäuferin. So werde ich wohl demnächst wieder einmal auf den Versand zurückgreifen, denn in den nächsten vier Wochen ist wegen der vielen Termine (Kollegiumsarbeit, Weiterbildung, und noch mal Weiterbildung, Pädagogischer Samstag für neue Schuleltern) kein typischer Wochenendeinkauf realisierbar. Da ist doch so eine Möglichkeit gar nicht schlecht, zumal bringmirbio ein super tolles Käseangebot hat, dass wir schon ein paar Mal ausprobiert haben.

Toll finde ich auch die Kochplaner-Kiste. Jede Woche gibt es für 5 Wochentage Rezepte mit den passenen Zutaten frei Haus, denn ab einen Bestellwert von 60 Euro liefert bringmirbio Versandkosten frei. Aber für meine Mäkelliesen und mein Mäkelfritz ist das nichts. Wir sitzen stattdessen seit einiger Zeit immer donnerstags zusammen und planen mit allen gemeinsam die Mittagsgerichte der kommenden Woche. So sind die langen Zähne mittags doch deutlich seltener geworden und meine mittags recht blank liegenden Nerven werden auch geschont.





Sonntag, 19. Januar 2014

Wintergrüße in nebelgrau und schneeweiß


So richtig will das ja bisher mit dem Winter nicht klappen. Für mich könnte es auch weiter gern so bleiben! Gern auch mit etwas Sonne am Nachmittag. Heute wollte der Nebel jedoch nicht richtig weichen.


Vor allem an den Bergspitzen hing er fest.

Aber Söhnlein "Klein" wollte doch sein neues, selbstgebautes Fahrzeug ausprobieren. Zum Glück gibt es ja unseren Hausberg. Und der Gipfel ist Schnee bedeckt.

Hier ist Söhnlein "Klein" noch voller Vorfreude. Er hatte die Räder aus seinem BMX-Rad herausgebaut und zwei Skateboards zerlegt. Die Skateboards baute er anstelle der Räder ein.
Und ab ging die Fahrt!

Ehrlich gesagt war ich nicht nur erstaunt darüber, dass das Teil wirklich fuhr, sondern auch, weil Söhnlein hinterher problemlos schaffte, das BMX-Rad wieder fahrtüchtig zu bekommen.

Und für euch noch etwas winterlichen Puderzucker: