Samstag, 27. August 2016

Schwarzwaldtour

Die Schönheit des Schwarzwaldes tröstet doch sehr über die Meeressehnsucht hinweg. Wir wohnen wirklich, wo andere voller Freude Urlaub machen. Wenn ich von einer Reise zurückkomme, freue ich mich immer an den verschiedenen Blau- und Grüntönen der Bäume, Berge und Täler. Bin  ich dann eine Weile hier, vergesse ich manchmal doch, wie schön es hier ist. Da hilft es dann doch imemr wieder, die Nase mal aus dem eigenen Tal hinauszustrecken. Der Schwarzwald hat so viele Gesichter.

Dieses Mal begann unsere Reise im Münstertal. Das Benediktinerkloster St. Trudpert wurde im 9. Jahrhundert gegründet. Es war Ausgang der Christianisierung des südlichen Schwarzwaldes:













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So stilvoll waren wir leider nicht unterwegs:
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Und so schön kann das Feuerholz verpackt sein:
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Dienstag, 12. Juli 2016

Blogdiebstahl

- eine bodenlose Frechheit,
...mir fehlen gerade die Worte
und ich überlege mir rechtliche Schritte!













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Montag, 11. Juli 2016

Mit anderen Augen

...sehe ich mir inzwischen Filme an. Seit der jüngere Sohn filmt und das Filmmaterial dann entsprechend schneidet und mit Musik unterlegt, blicke ich anderes auf Filme, weiß ich doch, wie viele Stunden Arbeit darin stecken und wie viel Herzblut. Und auch, dass der Fehlerteufel im Detail steckt, z.B. wenn der gefilmte Freund am folgenden Filmtag nicht wieder genau die gleiche Kleidung trägt.

Was mit der Freude am Fotografieren begann, mausert sich gerade zu einem erstaunlichen, in keinem anderen Lebensbereich bemerkbaren, Perfektionismus. Mit recht einfachen Mitteln filmt Söhnlein seine Freunde bei ihrem liebsten Hobby. Wie gut, dass unser Etat nie für solch  tolle Räder reichte, sonst hätte Söhnlein wohl vor lauter Freude über das Fahren, Springen und Kunststücke machen, nie sein Herz fürs Filmen entdeckt. 

Immer wieder bastelt er an technischen Hilfsmitteln, die die Kameraführung erleichtern. Denn es ist nicht so leicht, bewegliche Objekte, äh oder besser Subjekte, so zu filmen, dass sie nicht verwackeln. Allermeist fährt oder rennt er ja nebenher und dafür ist die Filmqualität doch erstaunlich.

In diesem Film nun, dem zweiten veröffentlichten, stecken wieder vier Tage Arbeit für gut drei Minuten fertigen Film. 




Wenn solch Ausdauer und Engagement nun auch in seine schulischen Aufgaben fließen würden, bräuchte ich mir wohl keine Sorgen zu machen. Aber nun ja... richtig engagieren tut man sich wohl im Leben nur in Bereichen, die einem wirklich wichtig sind. Und Schule war das für dieses Kind noch nie. Das liegt sicher auch daran, dass Schule oft viel zu wenig praktisch und konkret ist und die Schüler selten etwas selbst herausfinden können. Die allgemeine Schulpflicht hätte laut diesem Kind niemals in Deutschland eingeführt werden müssen.

Er ist ein Ausprobierer und Erfahrungensammler. In der Physik macht ihn so schnell niemand etwas vor. Als er klein war, experimentierte er im Bereich der Mechanik. Er wusste wie ein Hebel funktionierte, ein Flaschenzug und dass ein Ziegelstein runter fällt und die kleine Schwester "Au!" ruft, wenn sie ihn auf den Kopf bekommt. Heute kann er sehr genau erklären, wie etwas Mechanisches funktioniert. Genauso ist es jetzt im Bereich der Optik. Versuch macht klug. Da staune selbst ich, die ich doch einst begonnen hatte, Physik zu studieren.

Und er interessiert sich für filmische Ausdrucksmittel. Gut, dass es heute das Internet und viele Tutorials zum Anschauen gibt. Ein Bücherwurm wie ich kann das zwar wenig nachvollziehen, aber wenn das Lesen sehr anstrengend ist, ist das Filmschauen eine deutliche Erleichterung.



Sonntag, 10. Juli 2016

Sonntagsfreude

Vor sechs Jahren:


...und heute feiern wir schon den 6. Geburtstag der Enkelmaus und die beiden kleinen Tanten sind inzwischen junge Damen. Wie die Zeit vergeht!

Das Wachsen und die Entwicklung der Kinder erleben - eine echte Sonntagsfreude. Nach einer Idee von Maria.

Sonntag, 3. Juli 2016

Sonntagsfreude

Einige Zeit waren wir sonntags immer wandern. Irgendwie kam seit unserem Umzug in die Stadt immer wieder etwas dazwischen, Aber man muss es wohl ganz einfach nur wollen...und sich die Zeit einräumen, Frei von allen Unterrichtsvorbereitungen, Hausarbeiten, Papierkram,... einfach loslaufen und die Natur genießen.



Die großer Tochter arbeitet gerade regelmäßig sonntags beim Bäcker, um sich ihre Afrika-Reise zu finanzieren. Die jüngste Tochter war mal wieder mit Kochen und Backen beschäftigt (auch fein!), sodass nur der jüngere Sohn mit seiner Fotoausrüstung und Herr Hund mit uns mitkamen.

Wir wanderten auf dem Kräuterpfad in Amoltern, Der Weg ist zwar nur 3,7 km lang und man muss fast keine Steigung überwinden, dennoch wird man mit wundervollen Ausblicken bis zu den Vogesen, dem Anblick vieler seltener Wiesenpflanzen und einer beeindruckenden Ruhe belohnt.

Verwunschene Wege

Blick zur Kirche in Amoltern

Kreuz am Wiesenrand

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Meine Lieblingsblumen: Mohnblumen
na ja, Sonnenblumen mag ich auch sehr
und Rosen

Herr Hund liebt es herumzutollen

Die Landschaft erfreute nicht nur uns Menschen, sondern auch viele Krabbeltierchen gaben sich hier ein Stelldichein. Söhnlein hat ein paar mit der Kamera eingefangen:

Schwebwespe

Bienenkäfer

Hummel

Marienkäfer

eine leider nicht mehr lebendige Libelle

Unterweg sein - eine echte Sonntagsfreude. Nach einer Idee von Maria. Wir wollen auf alle Fälle wieder öfter sonntags unterwegs sein.





Freitag, 1. Juli 2016

This Moment




inspiriert durch soulemama
{this moment - dieser Moment} -
Ein Freitagsritual. Ein einzelnes Foto - keine Worte. 
Einfache, besondere, außergewöhnliche Momente.

Donnerstag, 30. Juni 2016

Ostsee-Impressionen ( 4 )




Haithabu: Vor Jahren waren wir schon einmal nach Haithabu, der alten Wiklinger-Hafenstadt am Rande Schleswigs, gereist. Damals war unsere ältester Sohn noch ein kleiner Junge und ich bereits fast so fasziniert wie heute von der Lebenswelt der Wikinger. In der Zwischenzeit sind au dem Gelände sieben Häuser rekonstruiert worden und lassen so das Leben zur damaligen Zeit noch anschaulicher werden. Auch die Ausstellung im eigentlichen Museum lohnt sich sowohl für Kinder als auch für Erwachsene.

Haithabu liegt zwischen der Nordsee und der Ostsee und war ein wichtiger Handelsort im frühen Mittelalter. Weit reichten die Handelsbeziehungen und sind im heutigen Museum anschaulisch dokumentiert.


Ein neun Meter hoher Wall mit Palisaden umgab schützend die Stadt, auf dessen Überbleibseln man heute zu den sieben rekonstruierten Wikingerhäusern laufen kann.


Bereits 1908 entdeckte man außerhalb des Schutzwalles ein Bootkammergrab. In der Ausstellung kann man dies als Modelll anschauen.


Das Frauengrab mit reichen Grabbeigaben regte meine Phantasie an. Und wenn ich je so viel Zeit haben sollte, einen historischen Roman zu schreiben, dann würde dieser wohl mit diesem Grab zu tun haben. Leider hat mein persönlicher Haus-und Hoffotograf das Modell des Grabes nicht fotografiert und ich habe in diesen Ferien den Fotoapparat gar nicht in die Hand genommen.

Herzstück des Museums ist aber das Langschiff. Am Ende der Wikingerzeit im Jahre 1050 wurde das Schiff bei einem Angriff auf Haithabu mit Reisig oder Heu gefüllt und mit Absicht in Brand gesetzt worden. Das Schiff war einstmals wahrscheinlich 26 bis 32 m lang und hatte 24 bis 26 Ruderbänke. 




Ihr Ende fand die zur damaligen Zeit wohl beeindruckende Siedlung durch das Feuer. Der norwegisch Skalde König Haralds verfasste darüber diesen Gesang:

Verbrannt wurde von einem Ende zum anderen ganz Haithabu im Zorn,
eine vortreffliche Tat, meine ich, die Svend schmerzen wird.
Hoch schlug die Lohe aus den Häusern,
als ich in der Nacht vor Tagesgrauen auf dem Arm der Burg stand.

Dienstag, 28. Juni 2016

Ostsee-Impression ( 3 )

Tiere zu fotografieren ist nicht immer so einfach. Wie ein Jäger auf der Pirsch war unser jüngerer Sohn während der Ostsee-Ferien auf der Suche nach fotogenen Tieren. Ein paar sind ihm wirklich vor die Kamera geschwommen, geflattert, gewatschelt,




















Montag, 27. Juni 2016

Ostsee-Impressionen ( 2 )

Auch Herrn Hund gefiel es an der Ostsee gut. "Nur das Wasser hätte man weglassen können", meinte er. Er ist aber auch der wasserscheueste Hund, den ich kenne.

















Sonntag, 26. Juni 2016

Ostsee-Impressionen ( 1 )

Die Pfingstferien verbrachten wir in diesem Jahr an der Ostsee. Endlich wieder einmal das Meer erleben. Salzige Luft, Sand und Wasser, Wasser, Wasser. Die Ostsee lässt den Kopf frei werden. Das hatte ich schon mal in meiner kleinen Auszeit nach acht Jahren Klassenlehrertätigkeit erlebt. Und so ging es uns auch diesmal.

Wie praktisch, dass wir unseren Haus- und Hoffotografen dabei hatten. So konnte ich ganz ohne eigene Anstrengung etwas Ostsee-Luft einpacken und Euch mitbringen.