Montag, 12. Juni 2017

Pizza oder Stadtleben

Ich mag ja Pizza. Vor allem die selbstgemachte, bunt belegte Pizza, die mein Mann so köstlich zaubern kann und die so gar kein Zutun von mir braucht.

Ich kann auch verstehen, dass man sich keine Pizza selbst bäckt, sondern im nahe gelegenen Fastfoodschnellrestaurant holt, (Haben wir beim Umzug auch gemacht. Ich finde nur, durch die penetrante Standardpizzasoße schmecken alle Pizzen irgendwie gleich). Was ich aber nicht verstehe, wieso wirft man die Verpackung mal eben über den Gartenzaun eines am Weg liegenden Gartens? Gut, der Zaun ist für mich auch der Draht und Stein gewordene Inbegriff der Hässlichkeit. Aber daran kann es ja wohl kaum liegen.

Ich dachte heute morgen erst, na nu, was hat der Wind denn da für ein Plakat in den Garten geweht? Dann verknüpfte mein Hirn aber das beim morgendlichen Hundespaziergang auf dem Gehweg gesehene Pizzastück, das wir - also vor allem Herr Hund - mit Bravor umrundet hatten, mit dem weißen Etwas.


Kommentare:

  1. Littering nennt man das wohl ("Littering ist die zunehmende Unsitte, Abfälle im öffentlichen Raum achtlos wegzuwerfen oder liegenzulassen, ohne die dafür vorgesehenen Abfalleimer oder Papierkörbe zu benutzen" - heisst es von offizieller Seite). Schlimm finde ich vor allem die vielen Dosen und PET-Getränkeflaschen, die den Strassen entlang, auch in Landwirtschaftsgebieten, im Gras liegen und vor allem die Kühe gefährden.
    Eine schreckliche Unsitte!
    Dir trotzdem einen guten Tag, Nula, und liebe Grüsse,
    Brigitte

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  2. O wie schön, liebe Nula, Dein Mann kocht auch so leckere Gerichte...
    Neeee, schön finde ich das auch nicht, Verpackungen usw., vielleicht auch noch mit Essensresten dran, einfach über den nächsten Gartenzaun oder sonst wohin zu werfen, das ist wirklich eine Unsitte!
    Ich wünsche Dir einen schönen Montag und schicke sonnige Drosselgartengrüße mit.
    Traudi.

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  3. Ein Hoch auf guterzogene Hunde!
    Herzliche Grüße aus der GrossStadt, wo Gartenzäune eher selten sind (aber man kann ja auch alles Mögliche auf den Gehsteig werfen…)

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  4. Liebe Nula,
    als erstes möchte ich mich noch ganz herzlich für deinen Besuch und deine Kommentare bei mir auf dem Blog bedanken, denn darum blogge ich so geren, es ist immer wieder spannend, zu sehen, wer so bei einem liest, den anderen dann zu besuchen, über den Zaun zu picken, nein werfen würd ich nix ;O)
    Und wenn es irgend nur geht gibt´s bei uns nur homemade.
    Ich lasse ganz lieb Grüße da
    Gabi

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  5. Versteh einer diese Sorte Menschen... Und diese Zäune vermehren sich gerade, scheußlich. Lieben Gruß Ghislana

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  6. ...wir haben am Dorfanfang einen MC D, liebe Nula,
    dessen Produkte sind an ganz bestimmten Stellen leer gegessen, denn dort werden dann Essen- und Getränkebhälter aus dem Autofenster entsorgt...sehr ärgerlich das...verstehe einer diese Menschen,

    liebe Grüße Birgitt

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  7. Liebe Nula,
    das ist mir auch unverständlich, wie man seinen Müll einfach so wegwerfen kann. Ich frage mich immer, wenn ich diesen Müll sehe, ob die Menschen, die das machen, gerne inmitten einer Mülldeponie leben würden.
    Vielleicht täusche ich mich, aber ich kann mich erinnern als Kind so etwas so oft gesehen zu haben.
    Ich wünsche Dir einen schönen Dienstag.

    Viele liebe Grüße
    Wolfgang

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  8. Eine Steinmauer als Zaun. Kopfschüttel! Es gibt sie die Menschen, die ohne Mauern im Kopf und vor dem Kopf nicht leben können. Da verschwindet das Stück Pappe als unliebsame Bagatelle im Hintergrund.

    dir dennoch eine schöne Woche mit dir allein und dem Herrn Hund und den anderen Herren :))

    egbert

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    1. Irgendwie verschusselte ich bei der Übertragung einen Teil des Textes. Mach aus den Steinen, die dir in den Weg (oder in die Sichtachse) gelegt wurden, etwas besonderes. Nutze die Speicherfunktion der Steine für eine gute Ernte. Dazu empfehle ich dir, direkt an die Steine angrenzend Spalier Aprikosen anzupflanzen. Die Steine speichern schon im zeitigen Frühjahr die Wärmeenergie, auch wenn wir es selbst noch nicht spüren. Später geben sie bis in die Nacht hinein die Wärme an die Früchte weiter und der Geschmack wird euch überwältigen. Wahlweise gelingt dir das auch mit einem Weinstock voller köstlichen Weintrauben.

      egbert

      Mit dieser Einlassung ergibt sich eine gewisse Logik zu meinem vorherigen Geschreibsel von der unliebsamen Papierbagatelle. ;-)

      beste Pflanzerfolge wünscht
      egbert

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  9. Hallo Nula,
    ja, das ist wirklich unerhört und auch nicht zu entschuldigen.
    Manchmal versteht man die Welt nicht mehr.
    Viele Grüße, Synnöve

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